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Wörter lassen uns etwas vorstellen — Literatur, 4–6 Jahre

Sieh, wie sorgfältig gewählte Wörter helfen, eine Geschichte zu sehen, zu hören und zu fühlen.

Wörter bilden ein Bild in deinem Kopf

Ein Schriftsteller kann Wörter wählen, die mehr sagen als nur den Namen eines Gegenstands. „Ein winziger, kalter Löffel“ lässt Größe und Berührung vorstellen, während „die Tür ächzte“ ein Geräusch hinzufügt. Leser setzen diese Hinweise im Kopf zusammen.

Warum Schriftsteller Einzelheiten wählen

Wenn eine Geschichte nur sagt: „Da war ein Zimmer“, ist es schwer, sich dieses Zimmer vorzustellen, und es wirkt fern. Einzelheiten lassen Leser in die Szene eintreten und Wichtiges bemerken. Schriftsteller können nicht alles zeigen, deshalb wählen sie einige hilfreiche Details.

Nützliche Einzelheiten hinzufügen

Beginne mit: „Der Hund rannte.“ Füge hinzu, wie er sich bewegte: „Der schlammige Hund spritzte.“ Füge hinzu, wohin er lief: „Der schlammige Hund spritzte durch die Pfützen.“ Nun stellen wir uns Schlamm, Bewegung und Wasser vor.

Mehr Wörter sind nicht immer besser

Man möchte gern jede Einzelheit hinzufügen, die einem einfällt, weil Details hilfreich wirken. Zu viele können aber das Wichtige verstecken und den Satz schwer verständlich machen. Wähle ein oder zwei, die den Moment sichtbar, hörbar oder fühlbar machen.

Einzelheiten außerhalb von Geschichten

Sorgfältige Einzelheiten helfen, wenn du erzählst, was im Park geschehen ist, oder ein verlorenes Spielzeug beschreibst. „Es ist ein blaues Auto mit einem fehlenden Rad“ ist hilfreicher als „Es ist ein Spielzeug.“ In Geschichten und im Alltag hilft die richtige Einzelheit beim Vorstellen oder Finden.

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