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Ortswörter zeigen, wo etwas ist — Sprache, 4–6

Wörter wie in, auf, unter und neben helfen dir zu sagen, wo eine Person oder Sache ist. Aus einer ungenauen Nachricht wird so eine Angabe, der jemand folgen kann.

Kleine Wörter können einen Ort zeigen

Manche Wörter zeigen, wie zwei Dinge zueinander liegen: in der Schachtel, auf dem Stuhl, unter dem Bett oder neben der Tür. Sie benennen die Dinge nicht, sondern zeigen den Raum zwischen ihnen. So kann jemand anderes deinem Bild folgen.

Warum ist der Ort wichtig?

„Der Ball ist“ lässt den Zuhörer warten: im Garten, hinter dem Sofa oder auf deinem Fuß? Ortswörter helfen, Dinge zu finden, Wege zu erklären und Gesehenes zu beschreiben. Ein kleines Wort kann aus einem Rätsel einen genauen Ort machen.

Finde den Teddybären

Stell einen Teddybären unter einen Tisch und ein Buch auf den Tisch. Sag zuerst: „Der Teddy ist …“ Das reicht nicht. Ergänze den Ort: „Der Teddy ist unter dem Tisch.“ Dann sag: „Das Buch ist auf dem Tisch.“ So findet jemand beide Dinge.

„Auf“ und „unter“ sind nicht dasselbe

Manchmal wählst du das Wort nach dem ersten Ding, das du siehst: Bei einem Becher nahe am Tisch sagst du vielleicht „auf“, ohne nachzuschauen. Das ist verständlich, weil die Dinge nahe beieinander sind. Halte inne, prüfe die genaue Lage und wähle das passende Wort.

Wo du sie verwendest

Du verwendest Ortswörter, wenn du ein Spielzeug versteckst, einer Schatzkarte folgst oder sagst, wo deine Schuhe sind. Auch beim Bauen helfen sie: Stell einen Stein neben einen anderen oder ein Teil in eine Lücke. Klare Ortsangaben führen die Hände richtig.

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