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Erzähle eine Geschichte mit deinen eigenen Worten — Sprache, 4–6

Du lernst, dass du erzählen kannst, was passiert ist, ohne jeden Satz aus dem Buch zu wiederholen.

Erzähle eine Geschichte mit deinen eigenen Worten

Nachdem du eine Geschichte gehört hast, kannst du sie mit deinen eigenen, natürlichen Wörtern noch einmal erzählen. Behalte die wichtigen Personen, Ereignisse und das Ende, aber du musst die Sätze aus dem Buch nicht genau wiederholen. Deine Version zeigt, was du verstanden und behalten hast.

Warum erzählt man eine Geschichte noch einmal?

Eine Geschichte kann aus dem Gedächtnis verschwinden, wenn du sie nur einmal hörst. Beim Nacherzählen wählst du das Wichtige aus und bringst es für jemand anderen in eine klare Reihenfolge. So erinnerst du dich besser, und die zuhörende Person kann eigene Bilder im Kopf machen.

Erzähle drei wichtige Teile

Stell dir eine Geschichte vor: Ein Mädchen verliert seinen roten Ball, sucht unter dem Tisch und findet ihn neben dem Stuhl. Erzähle: „Das Mädchen verlor den Ball. Es suchte unter dem Tisch. Dann fand es ihn neben dem Stuhl.“ Du hast die Haupthandlung behalten, obwohl deine Wörter anders waren.

Nacherzählen heißt nicht, alles zu sagen

Vielleicht versuchst du, jedes kleine Detail zu wiederholen, weil du genau sein möchtest. Das ist verständlich: Nach dem Zuhören fühlen sich Details wichtig an. Erzähle zuerst, wer vorkommt, was geschah und wie es endet; füge ein Detail nur hinzu, wenn es beim Verstehen hilft.

Wo dir das hilft

Du kannst ein Buch für jemanden nacherzählen, der nicht da war, einem Freund einen Zeichentrickfilm erklären oder deiner Familie erzählen, was im Kindergarten passiert ist. Du kannst auch von etwas erzählen, das dir selbst passiert ist. Beginne am Anfang, behalte die wichtigen Schritte und ende mit dem Schluss.

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