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Der Kalte Krieg — Geschichte, 14–17 Jahre

Wie die USA und die Sowjetunion nach 1945 um Macht konkurrierten, ohne direkt einen umfassenden Krieg gegeneinander zu führen.

Idee

Der Kalte Krieg war eine lange Rivalität zwischen den USA und der Sowjetunion, ungefähr von 1947 bis 1991. Beide Seiten vertraten ein anderes politisches und wirtschaftliches Modell, bauten Waffen und suchten weltweit Verbündete. Er hieß „kalt“, weil die Supermächte einen umfassenden direkten Krieg vermieden, obwohl viele andere Länder unter verbundenen Konflikten litten.

Warum er entstand

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Europa verwüstet und das alte Machtgleichgewicht zusammengebrochen. Die USA fürchteten eine Ausbreitung sowjetischen Einflusses, während sowjetische Führer eine Einkreisung durch feindliche kapitalistische Staaten befürchteten. Da beide starke Armeen und später Atomwaffen besaßen, verlagerte sich der Wettbewerb auf Bündnisse, Druck, Spionage, Hilfe und Stellvertreterkriege.

Die Kubakrise

Im Oktober 1962 entdeckten die USA sowjetische Atomraketen auf Kuba, nahe ihrem Staatsgebiet. Präsident Kennedy ordnete statt eines sofortigen Angriffs eine Seesperre an. Dreizehn Tage lang drohten und verhandelten beide Seiten. Die Sowjetunion zog die Raketen nach öffentlichen und geheimen Vereinbarungen ab; Abschreckung und Kommunikation hatten einen Atomkrieg verhindert.

Die Falle

Der Name kann den Kalten Krieg wie einen Konflikt ohne echte Kämpfe erscheinen lassen. Das ist verständlich, weil die USA und die Sowjetunion nicht direkt gegeneinander kämpften. Doch Kriege in Korea, Vietnam, Afghanistan und anderswo hatten neben der Unterstützung durch Supermächte auch örtliche Ursachen; „Stellvertreterkrieg“ darf lokale Entscheidungen und Leiden nicht ausblenden.

Wo es wichtig ist

Der Kalte Krieg erklärt, warum Militärbündnisse, Atomwaffen und rivalisierende Medien die internationale Politik noch immer prägen. Er lehrt auch Vorsicht: An einer Krise können mächtige Gegner beteiligt sein, kleinere Staaten und örtliche Gruppen sind aber keine bloßen Spielfiguren. Frage beim Lesen heutiger Nachrichten, wer handelt, wer unterstützt und wer den Preis zahlt.

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