Eine Zeitleiste lesen — Geschichte, 7–10 Jahre
Eine Zeitleiste ordnet Ereignisse so, wie sie geschehen sind. Sie zeigt, was vorher und nachher kam und wie viel Zeit zwischen den Ereignissen lag.
Was eine Zeitleiste zeigt
Eine Zeitleiste ist wie ein Weg durch die Zeit. Ereignisse stehen vom früheren zum späteren, meist mit Jahreszahlen oder Beschriftungen, damit man ihre Reihenfolge und Abstände vergleichen kann.
Warum benutzt man sie?
Geschichten aus der Vergangenheit enthalten oft viele Jahreszahlen, die man leicht verwechselt. Eine Zeitleiste macht die Reihenfolge sichtbar, besonders wenn Ereignisse kurz nacheinander oder viele Jahre auseinander geschahen.
Eine Zeitleiste Schritt für Schritt
Erstelle eine Zeitleiste mit drei Ereignissen: Ana wurde 2015 geboren, ihr Bruder 2018, und 2021 zog die Familie um. Schreibe die Jahreszahlen von links nach rechts und setze jedes Ereignis darunter. Der Umzug kam nach beiden Geburten; zwischen den Geburten liegen drei Jahre.
Die häufige Verwechslung
Manchmal denkt man, eine längere Linie bedeute, dass ein Ereignis länger dauerte. Das ist verständlich, weil ein längerer Strich auf einem Lineal eine größere Menge zeigen kann. Auf einer Zeitleiste kann der Abstand Jahre bedeuten, obwohl ein Ereignis nur einen Tag dauerte.
Wo sie hilft
Zeitleisten helfen bei der Familiengeschichte, beim Verfolgen eines Bauwerks oder beim Vergleichen von Erfindungen. Ein Museum kann damit zeigen, wann eine Stadt wuchs, muss aber eine klare Einteilung wählen, damit die Abstände nicht täuschen.
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