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Zeitzonen — Geografie, 11–13

Verstehe, warum Uhren an verschiedenen Orten der Erde unterschiedliche Zeiten anzeigen. Geografie, 11–13 Jahre.

Eine Erde, viele Uhrzeiten

Die Erde dreht sich von Westen nach Osten, deshalb steht die Sonne an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten am höchsten. Damit die Uhren zur Ortszeit passen, ist die Welt in grosse Zeitzonen eingeteilt. Nach Osten stellt man die Uhr meist vor, nach Westen meist zurück.

Warum wurden sie eingeführt?

Vor der einheitlichen Zeit stellte jede Stadt ihre Uhr nach der örtlichen Sonne, was Reisen und Zugfahrpläne verwirrend machte. Eisenbahnen und die wachsende Fernkommunikation brauchten gemeinsame Zeiten. Zeitzonen lösten das Problem, indem sie Orte mit ähnlicher Sonnenzeit zusammenfassten, mit einigen praktischen Entscheidungen der Länder.

Ein Anruf über Zeitzonen

Nehmen wir an, Lissabon liegt bei UTC+0 und eine Stadt drei Zonen weiter östlich bei UTC+3. Wenn es in Lissabon 10 Uhr ist, addierst du drei Stunden: Dort ist es 13 Uhr. Ruft dein Freund dort um 20 Uhr an, ziehst du drei Stunden ab: In Lissabon ist es 17 Uhr.

Die Linien sind nicht exakt

Es ist naheliegend zu erwarten, dass jede Zeitzonengrenze eine gerade Linie genau 15 Grad von der nächsten entfernt ist. Das folgt aus dem einfachen Modell: 360 Grad geteilt durch 24 Stunden. Tatsächlich richten sich Grenzen oft nach Ländern, und die Sommerzeit kann die Uhr ebenfalls verändern.

Eine gemeinsam arbeitende Welt

Zeitzonen sind wichtig beim Buchen von Flügen, bei Online-Unterricht oder bei Live-Veranstaltungen aus anderen Ländern. Ein Zeitplan muss angeben, welche Ortszeit gemeint ist, sonst kommen Menschen zum falschen Zeitpunkt. Computer rechnen die Zeit oft automatisch um, aber die geografische Grundlage bleibt dieselbe.

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