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Wirtschaftssektoren — Geografie, 11–13

Wie Berufe danach geordnet werden, was sie gewinnen, herstellen, anbieten oder leiten. Geografie, 11–13 Jahre.

Vier Arten wirtschaftlicher Arbeit

Der primäre Sektor gewinnt Rohstoffe aus der Natur, etwa Fisch, Feldfrüchte oder Eisenerz. Der sekundäre Sektor verarbeitet Rohstoffe zu Produkten, der tertiäre bietet Dienstleistungen wie Verkehr oder Unterricht an. Im quartären Sektor geht es um Informationen und Ideen, etwa Forschung und Software.

Warum Berufe gruppieren?

Geografinnen und Geografen ordnen Berufe, um zu vergleichen, wovon Orte leben und wie sich ihre Wirtschaft verändert. Durch die Industrialisierung wechselten viele Menschen von Höfen in Fabriken; später können Dienstleistungs- und Informationsberufe wachsen. Die Kategorien zeigen ein Muster, sind aber keine Rangliste: Jeder Sektor kann wichtig sein.

Beispiel: eine Tafel Schokolade

Eine Kakaobäuerin baut die Früchte an und erntet sie: primäre Arbeit. Eine Fabrik röstet die Bohnen und stellt Schokolade her: sekundäre Arbeit. Ein Transportunternehmen bringt sie zum Laden, der sie verkauft: tertiäre Arbeit. Eine Lebensmittelwissenschaftlerin testet ein neues Rezept: quartäre Arbeit. Ein Produkt kann alle vier Sektoren verbinden.

Die Falle des einzigen Berufs

Ein häufiger Fehler ist, ein ganzes Unternehmen nach dem sichtbarsten Beruf einzuordnen. Ein Supermarkt verkauft Waren, aber Fahrerinnen, Buchhalter und Softwareentwickler arbeiten in verschiedenen Bereichen. Ordne die beschriebene Tätigkeit ein, nicht das Gebäude oder den Firmennamen, und denk daran, dass eine Person mehrere Rollen haben kann.

Wo es vorkommt

Regierungen nutzen Daten zu Wirtschaftssektoren, wenn sie Ausbildung, Verkehr und Investitionen planen. Eine Region mit vielen Fabriken braucht vielleicht andere Fähigkeiten und Straßen als eine Region mit Tourismus oder Forschung. Wenn du hörst, dass sich eine Wirtschaft verändert, zeigen Sektordaten, welche Arbeiten wachsen oder schrumpfen.

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