Flüsse fließen bergab — Geografie, 4–6 Jahre
Das Wasser eines Flusses fließt von höherem zu tieferem Gelände. Geografie, 4–6 Jahre.
Wasser folgt dem Gefälle
Regen und schmelzender Schnee können sich in Bächen und Flüssen sammeln. Das Wasser fließt von höherem zu tieferem Gelände, weil der Boden abfällt. Kleine Bäche können zusammen einen größeren Fluss bilden, der zu einem See oder zum Meer weiterfließt.
Warum Flüsse eine Richtung haben
Wenn Wasser dort bleiben würde, wo der Regen fällt, würden sich Pfützen zufällig ausbreiten und viele Orte überflutet. Das Gefälle des Geländes gibt dem Wasser einen Weg und führt es vom hohen Land weg. Deshalb hat ein Fluss eine Quelle, einen Lauf und ein tieferes Ende, die Mündung.
Ein Becher, ein Gefälle und ein Bach
Lege ein Tablett leicht schräg und gieße 100 Milliliter Wasser nahe am höheren Ende darauf. Das Wasser läuft nach unten und sammelt sich am tieferen Rand. Gieße weitere 100 Milliliter weiter oben dazu: Die beiden Wasserläufe verbinden sich wie ein kleiner Bach mit einem Fluss.
Flüsse sehen nicht immer steil aus
Es ist verständlich zu denken, ein Fluss könne nicht bergab fließen, wenn seine Oberfläche flach aussieht. Ein sehr leichtes Gefälle ist schwer zu erkennen, besonders bei einem breiten Fluss oder über eine lange Strecke. Insgesamt kann das Wasser trotzdem tiefer fließen, auch wenn ein naher Abschnitt fast eben wirkt.
Flüsse im Alltag
Menschen nutzen Flüsse als Wasserquellen, Wege für Boote und Orte, an denen manche Energie gewonnen wird. Flussufer können auch Lebensraum für Pflanzen und Tiere sein. Zu wissen, dass Wasser bergab fließt, hilft bei der Planung von Brücken, Wegen und Hochwasserwarnungen.
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