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Bevölkerungsdichte — Geografie, 7–10 Jahre

Die Bevölkerungsdichte zeigt, wie viele Menschen auf einer bestimmten Fläche leben. So kann man eine volle Stadt fair mit einer ländlichen Gegend vergleichen, in der die Menschen weiter auseinander wohnen.

Menschen und Raum

Die Bevölkerungsdichte beschreibt, wie eng Menschen beieinander leben. Sie vergleicht die Zahl der Einwohner mit der Größe der bewohnten Fläche. Ein kleines Dorf kann eine geringere Dichte als eine Stadt haben, obwohl beide belebte Straßen besitzen.

Warum man Menschen und Fläche zählt

Nur die Einwohnerzahl eines Ortes kann täuschen. Zehntausend Menschen brauchen ganz andere Angebote, wenn sie auf einem Quadratkilometer oder auf hundert Quadratkilometern wohnen. Die Dichte hilft bei der Planung von Wohnungen, Straßen, Schulen, Wasser und Verkehr.

Eine Dichte berechnen

Ein Dorf hat 600 Einwohner und ist 3 Quadratkilometer groß. Für die Bevölkerungsdichte teilst du die Einwohnerzahl durch die Fläche: 600 ÷ 3 = 200. Die Dichte beträgt 200 Menschen pro Quadratkilometer. Bei 200 Menschen auf 1 Quadratkilometer wäre sie genauso groß.

Eine große Bevölkerung ist nicht immer dicht

Es ist verständlich zu denken, dass ein Ort mit mehr Menschen immer voller ist. Aber auch die Fläche zählt: 20 000 Menschen auf 1 000 Quadratkilometern können mehr Platz haben als 5 000 Menschen auf 10 Quadratkilometern. Für die Dichte braucht man immer beide Zahlen.

Dichte in echten Orten nutzen

Ein dicht besiedeltes Viertel braucht vielleicht häufige Busse, viele Wohnungen und mehrere nahe Schulen. In einer dünn besiedelten Gegend sind möglicherweise längere Straßen und andere Verkehrsmittel nötig, weil die Häuser weit auseinanderliegen. Dichte beschreibt die Verteilung der Menschen, nicht die Qualität eines Ortes.

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