Biomtypen: grosse Lebensräume — Geografie, 7–10 Jahre
Ein Biom ist eine grosse Region mit ähnlichen Pflanzen, Tieren und Bedingungen. Der Vergleich von Wüste, Regenwald und Tundra zeigt, wie sich Leben an den Ort anpasst, an dem es vorkommt.
Ein Biom ist ein Lebensmuster
Ein Biom ist ein grosses Gebiet mit einer erkennbaren Mischung aus Lebewesen und Bedingungen. Eine heisse, sehr trockene Wüste hat wenige Pflanzen und Tiere, die Wasser sparen können. Ein Regenwald ist warm und feucht und kann deshalb viele Pflanzenschichten und verschiedene Tiere tragen.
Warum Gebiete so gruppieren?
Geografinnen und Geografen brauchten eine Möglichkeit, weit voneinander entfernte Lebensräume zu vergleichen. Ein Biom bedeutet nicht, dass alle Orte gleich sind; es zeigt ein gemeinsames Muster aus Temperatur, Wasser, Pflanzen und Tieren. So lässt sich leichter vermuten, welche Lebensformen dort vorkommen.
Ein Biom bestimmen
Stell dir einen Ort vor, an dem fast jeden Tag Regen fällt, die Luft warm ist und hohe Bäume ein dichtes Blätterdach bilden. 1. Es gibt viel Wasser. 2. Die Wärme lässt Pflanzen fast das ganze Jahr wachsen. 3. Die verschiedenen Schichten bieten Tieren unterschiedliche Lebensräume. 4. Diese Hinweise sprechen für ein tropisches Regenwald-Biom.
Ein Biom ist keine perfekte Schachtel
Man könnte meinen, dass eine Linie auf der Karte einen Regenwald plötzlich in eine Wüste verwandelt. In Wirklichkeit verändern sich Gebiete meist allmählich, und eine Region kann kleinere Lebensräume oder ungewöhnliche Stellen enthalten. Biome sind nützliche grobe Muster, keine exakten Schachteln.
Pflanzen auswählen
Gärtner und Landwirte beachten die Bedingungen vor Ort, wenn sie Pflanzen auswählen. Eine Pflanze aus einem feuchten Regenwald kann an einem trockenen, windigen Ort schlecht wachsen; eine Wüstenpflanze braucht an einem kühlen, regnerischen Ort vielleicht zu viel Pflege. Das lokale Biom zu kennen hilft bei der Auswahl und beim Schutz von Lebensräumen.
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