Relativsätze: ein Nomen genauer beschreiben — Fremdsprachen, 11–13
Mit einem Relativsatz kannst du eine Person, eine Sache oder einen Ort genauer beschreiben, ohne einen zweiten Satz zu beginnen.
Ein Nomen und dann ein Zusatzhinweis
Ein Relativsatz ist ein kleiner Satz, der an ein Nomen angehängt wird: „Das Buch, das du mir geliehen hast, ist hier.“ Die Wörter „das du mir geliehen hast“ zeigen, welches Buch gemeint ist. Im Englischen steht who meist für Personen und which oder that für Dinge.
Das Problem mit zu vielen Einzelsätzen
Ohne Relativsätze kann deine Nachricht wie eine Liste klingen: „Ich habe ein Mädchen getroffen. Sie spielt Schach. Sie wohnt nebenan.“ Das ist richtig, trennt aber Informationen, die zusammengehören. Relativsätze helfen, Personen und Dinge genau zu bestimmen und den Satz flüssig zu halten.
Zwei Sätze verbinden
Beginne mit: „Ich habe die Schlüssel gefunden. Du hast die Schlüssel verloren.“ Zuerst stellst du fest, dass „die Schlüssel“ wiederholt wird. Ersetze die zweite Wiederholung durch „die“: „Ich habe die Schlüssel gefunden, die du verloren hast.“ So wird klar, welche Schlüssel gemeint sind.
Den Relativsatz an die falsche Stelle setzen
Ein häufiger Fehler ist, den Zusatz weit vom Nomen entfernt zu setzen: „Ich sah den Hund im Park, der bellte.“ Dadurch kann es so klingen, als hätte der Park gebellt, weil „der bellte“ direkt nach „Park“ steht. Setze den Relativsatz neben das Nomen, das er beschreibt.
Nützliche Hinweise im Alltag
Relativsätze helfen dir, ein Lied, eine Person oder einen Gegenstand zu bestimmen: „das Café, das frisches Brot verkauft“ oder „der Freund, der mein Ladegerät hat“. Du brauchst sie in Nachrichten, Karten, Anleitungen und Suchanfragen, weil ein kurzer Hinweis lange Erklärungen oder Verwechslungen vermeiden kann.
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