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Reflexive Verben — Fremdsprachen, 11–13

Wie Sprachen zeigen, dass eine Handlung auf die handelnde Person zurückgeht. Fremdsprachen, 11–13 Jahre.

Die Handlung geht zurück

In „Ich wasche mich“ sind die Person, die wäscht, und die Person, die gewaschen wird, dieselbe. Sprachen zeigen diese Beziehung unterschiedlich: mit einem eigenen Wort, einem kleinen Pronomen oder einer Verbform. Manche Verben nutzen das im Alltag, bei anderen verändert das Zeichen die Bedeutung.

Warum wird die betroffene Person markiert?

Ohne ein Zeichen könnten „Ich wasche den Hund“ und „Ich wasche mich“ in Sprachen mit derselben Verbform verwechselt werden. Das Zeichen zeigt, auf wen die Handlung zurückgeht. Deshalb klappt Wort-für-Wort-Übersetzen nicht immer: Eine Sprache kann „sich anziehen“ oder „sich erinnern“ reflexiv bilden, auch wenn Englisch das nicht tut.

Verfolge die Handlung

Nimm den spanischen Satz „Ana lava al perro“: Ana handelt am Hund, deshalb gibt es kein reflexives Zeichen. Ändere die Bedeutung zu „Ana wäscht sich“: „Ana se lava.“ Das kleine Wort „se“ zeigt, dass Ana handelt und betroffen ist. In „Ana lava a Luis“ ist Luis die betroffene Person.

Nicht jedes kleine Pronomen bedeutet „mich selbst“

Du könntest jedes „se“, „me“ oder „si“ mit „mich selbst“ übersetzen. Das ist verständlich, weil diese Formen oft zeigen, dass die Handlung zum Handelnden zurückgeht. Sie können aber auch die Bedeutung verändern, ein indirektes Objekt markieren oder einen unpersönlichen Satz bilden. Prüfe, wer betroffen ist, und lerne das ganze Verbmuster.

Alltag und Anweisungen

Reflexive Muster brauchst du, wenn du über Aufstehen, Waschen, Anziehen, Fühlen oder Vorbereiten sprichst. Du findest sie in einer Morgenroutine, einer Sportanweisung oder einer Nachricht über Selbstfürsorge. Sie zeigen, ob jemand auf eine andere Person, einen Gegenstand oder sich selbst handelt.

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