Zeichnungen im Maßstab machen aus Ideen baubare Pläne — Ingenieurwesen, 11–13 Jahre
Eine Zeichnung kann einen Gegenstand zeigen, der zu groß für ein Blatt ist, wenn seine Maße zuverlässig verkleinert werden.
Eine kleine Zeichnung kann echte Proportionen bewahren
Eine Zeichnung im Maßstab verkleinert oder vergrößert jede Länge mit demselben Faktor. Im Maßstab 1:10 steht 1 Zentimeter auf dem Papier für 10 Zentimeter am echten Gegenstand. Die Form bleibt erkennbar, weil die Verhältnisse gleich bleiben.
Warum Ingenieurinnen und Ingenieure Maßstäbe verwenden
Ingenieurinnen und Ingenieure müssen einen Entwurf teilen, bevor der echte Gegenstand existiert. Eine Brücke, ein Raum oder eine Maschine kann viel zu groß für einen Schreibtisch sein, doch beim Bauen braucht man genaue Längen und Positionen. Ein gemeinsamer Maßstab sorgt für passende Teile.
Eine Zeichnung im Maßstab lesen
Ein Plan hat den Maßstab 1:50, also stehen 1 Zentimeter für 50 Zentimeter. Eine Wand ist auf dem Plan 7 Zentimeter lang. Rechne 7 mal 50: Die echte Wand ist 350 Zentimeter oder 3,5 Meter lang. Diese Umrechnung gilt für jede Länge auf diesem Plan.
Der Maßstab ist keine Dekoration
Ein häufiger Fehler ist, ein Teil genau zu messen und ein anderes zu schätzen, weil es passend aussieht. Das ist verständlich: Zeichnungen lassen uns unseren Augen vertrauen. Doch ein kleiner Fehler kann verhindern, dass Teile zusammenpassen. Lies den Maßstab und berechne jede wichtige Länge.
Pläne, Karten und Möbel zum Zusammenbauen
Architektinnen und Architekten verwenden Maßstabszeichnungen für Räume und Gebäude, Karten zeigen damit große Gebiete auf einer Seite. Auch Anleitungen für Möbel zum Zusammenbauen nutzen gemessene Skizzen, damit Regalböden und Löcher richtig sitzen. Die Zeichnung hilft, weil ihre Maße verlässlich sind.
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