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Federn speichern einen Druck — Ingenieurwesen, 4–6 Jahre

Eine Feder kann zusammengedrückt oder gedehnt werden und danach zurückdrücken. So kann ein Gegenstand eine Bewegung kurz speichern und später wieder abgeben.

Eine Feder drückt zurück

Wenn man eine Feder zusammendrückt oder dehnt, verändert man ihre Form. Die Feder versucht, in ihre alte Form zurückzukehren, und drückt oder zieht deshalb zurück. Sie kann diesen Druck speichern, bis sie sich wieder bewegen darf.

Warum benutzt man Federn?

Menschen brauchten einen sanften Druck, der schon bereitstehen konnte, bevor man ihn brauchte. Eine Feder löst das, indem sie beim Zusammendrücken oder Dehnen Druck speichert und später abgibt. Außerdem kann sie einen plötzlichen Stoß abfedern, statt die ganze Bewegung weiterzugeben.

Eine Feder in einem Kugelschreiber

Schau dir einen Kugelschreiber mit Druckknopf und einer Feder an. Drücke zuerst oben: Die Feder wird etwa 2 Zentimeter kürzer und speichert einen Druck. Lass dann los: Die Feder wird wieder länger und drückt die Mine nach unten. Ein weiterer Klick zieht die Mine wieder hinein.

Eine Feder erzeugt keine Energie

Es kann so wirken, als erzeuge eine Feder Bewegung aus dem Nichts, weil sie drückt, nachdem die Hand aufgehört hat. Tatsächlich hat die Hand ihr beim Zusammendrücken oder Dehnen Energie gegeben. Die Feder speichert diese Energie nur eine Weile und gibt einen Teil zurück.

Federn um uns herum

Ein Kugelschreiber mit Druckknopf benutzt eine Feder, um die Mine hinein- und herauszubewegen. Ein Trampolin nutzt viele Federn, die nach unten gezogene Sprungtuch wieder nach oben drücken. Auch Autos und Fahrräder können Federn benutzen, damit Stöße sanfter werden.

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