Arbeitslosigkeit — Wirtschaft, 11–13 Jahre
Verstehe, was Arbeitslosigkeit misst, warum sie entsteht und warum ohne Arbeit zu sein etwas anderes ist, als nicht arbeiten zu wollen.
Wenn Menschen Arbeit wollen, aber keine haben
Arbeitslosigkeit zählt Menschen, die arbeiten können und wollen, nach einer Stelle suchen, aber gerade keine haben. Nicht jede Person ohne Job zählt dazu, etwa jemand mit einer geplanten Pause oder mit Vollzeitpflege für ein Baby.
Warum Arbeitslosigkeit gemessen wird
Das Problem ist, dass eine Stadt lebendig wirken kann, während viele arbeitsbereite Menschen keine Stelle finden. Die Messung zeigt ungenutzte Fähigkeiten und verlorenes Einkommen und hilft zu entscheiden, ob Ausbildung, Unterstützung oder neue Jobs nötig sind.
Eine Arbeitslosenquote lesen
Stell dir vor, 1.000 Menschen gehören zur Erwerbsbevölkerung: 940 haben Arbeit und 60 suchen eine. Die Arbeitslosenquote ist 60 ÷ 1.000 × 100 = 6 %. Eine Person, die Vollzeit lernt und keine Arbeit sucht, wird hier nicht mitgerechnet.
Keine Arbeit zu haben heißt nicht immer arbeitslos zu sein
Ein häufiger Irrtum ist, jede Person ohne bezahlte Arbeit arbeitslos zu nennen. Das ist verständlich, weil Alltagssprache die Wörter so verwendet, doch Ökonominnen und Ökonomen fragen zusätzlich: Ist die Person verfügbar und sucht sie aktiv?
Wo man es bemerkt
Arbeitslosigkeit erscheint in Nachrichten, Zahlen von Arbeitsagenturen und Gesprächen über die Zukunft einer Stadt. Ein steigender Wert kann bedeuten, dass weniger Unternehmen einstellen; ein fallender kann Menschen verbergen, die aufgegeben haben, also braucht die Zahl Kontext.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…