Ein Verkäufer muss Kosten decken — Wirtschaft, 4–6 Jahre
Das Geld, das ein Verkäufer erhält, ist nicht alles Gewinn. Zuerst bezahlt ein Teil davon die Materialien und andere Dinge, die für die Ware oder das Angebot nötig sind.
Eingenommenes Geld ist nicht alles Gewinn
Ein Verkäufer bekommt Geld, wenn jemand eine Ware kauft, hat aber vielleicht vorher Geld ausgegeben. Was nach dem Bezahlen dieser Kosten übrig bleibt, ist der Gewinn. Sind die Kosten höher als die Einnahmen, entsteht ein Verlust.
Warum auf die Kosten schauen?
Wer Dinge herstellt oder verkauft, muss wissen, ob die Einnahmen für das Verwendete reichen. Deshalb vergleicht man Verkäufe und Kosten. Ohne diesen Vergleich könnte ein gut besuchtes Geschäft erfolgreich wirken und trotzdem Geld verlieren.
Ein einfaches Gewinnbeispiel
Jemand gibt 2 € für Papier, Kleber und Farben für eine Karte aus. Die Karte wird für 5 € verkauft. Wir ziehen die Kosten von 2 € von den Einnahmen von 5 € ab: 5 € − 2 € = 3 €. Die 3 € sind der Gewinn vor weiteren Kosten.
Verkaufsgeld ist nicht gleich Gewinn
Es ist verständlich, alle Einnahmen Gewinn zu nennen, weil das Geld gerade angekommen ist. Ein Teil davon wird aber schon für Papier, Lebensmittel oder Werkzeuge gebraucht. Wenn man die Kosten abzieht, sieht man, was dem Verkäufer wirklich bleibt.
In echten kleinen Geschäften
Eine Bäckerei, ein Bastelstand oder eine Fahrradwerkstatt vergleicht die Einnahmen mit den Ausgaben für Zutaten, Materialien oder Ersatzteile. Das hilft zu entscheiden, ob man etwas weiter anbietet und was als Nächstes bezahlt werden muss. Die Idee gilt auch für ein sehr kleines Geschäft.
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