Gewinn und Verlust — Wirtschaft, 7–10 Jahre
Was übrig bleibt, nachdem ein Verkäufer die Kosten eines Verkaufs bezahlt hat. Wirtschaft, 7–10 Jahre.
Was nach den Kosten übrig bleibt
Ein Unternehmen bekommt Geld durch Verkäufe, muss aber auch Material, Werkzeuge, Miete oder Transport bezahlen. Der Gewinn ist das, was nach dem Abziehen aller Kosten übrig bleibt. Sind die Kosten höher, entsteht ein Verlust. Ein Verkauf allein garantiert noch keinen Gewinn.
Warum man Kosten zählt
Wer ein kleines Geschäft beginnt, muss wissen, ob der Plan weitergehen kann. Zählt man nur das eingenommene Geld, übersieht man vielleicht wichtige Zahlungen und erlebt eine böse Überraschung. Der Vergleich von Einnahmen und Kosten hilft bei Preis, Herstellung und Planung.
Ein Limonadenstand
Maya verkauft 20 Becher Limonade für je 1 € und nimmt daher 20 € ein. Zitronen, Zucker, Becher und Eis kosten zusammen 13 €. Sie rechnet 20 € − 13 € = 7 €, also beträgt ihr Gewinn 7 €. Würden die Kosten 23 € betragen, hätte sie bei denselben Verkäufen 3 € Verlust.
Umsatz ist nicht Gewinn
Es ist naheliegend, alles Geld in der Kasse Gewinn zu nennen, weil man es sehen kann. Doch ein Teil davon muss für Dinge bezahlen, die zur Herstellung gekauft oder benutzt wurden. Ein Verkäufer kann viel verkaufen und trotzdem Geld verlieren, wenn jede Einnahme kleiner ist als ihr Kostenanteil.
Sinnvoll planen
Eine Bäckerei, eine App oder ein Stand auf einem Schulfest kann mit Gewinn und Verlust einen Plan prüfen. Die Verantwortlichen addieren erwartete Verkäufe und ziehen geschätzte Kosten ab, bevor sie entscheiden. Sie können Rezept, Menge oder Preis ändern, aber eine Rechnung garantiert keine Kundschaft.
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