Erosion und Ablagerung — Geowissenschaften, 11–13 Jahre
Fließendes Wasser, Wind, Eis und die Schwerkraft können Gestein abtragen und seine Stücke weitertransportieren. Danach kann das Material abgelagert werden und Landformen wie Strände, Dünen und Flussdeltas bilden.
Gestein in Bewegung
Erosion bedeutet, dass Gestein oder Boden abgetragen und transportiert wird. Ablagerung entsteht, wenn bewegtes Material liegen bleibt, weil Wasser, Wind oder Eis Energie verlieren. Zusammen können diese Vorgänge einen Ort absenken und einen anderen langsam aufbauen.
Warum verändert sich die Landschaft?
Eine Klippe, ein Flussufer oder ein Feld kann an einem Nachmittag unverändert wirken, sich aber über Jahre oder Jahrhunderte verändern. Man musste erklären, wohin verschwundener Boden und Sand gelangten. Erosion und Ablagerung verbinden Ursprung, Weg und neuen Ablagerungsort.
Einem Flusskiesel folgen
Nach starkem Regen fließt ein Fluss schneller und hat mehr Energie. Er reißt ein 5 Zentimeter großes Stück vom Ufer ab, transportiert es flussabwärts und rundet seine Kanten beim Stoßen am Grund ab. Wo der Fluss breiter und langsamer wird, kann er den Kiesel mit Sand und Geröll ablagern.
Erosion bedeutet nicht nur Zerbrechen
Man kann jede Ritze oder verwitterte Stelle leicht Erosion nennen, weil beides Gestein verkleinern kann. Verwitterung zerbricht oder verändert Gestein am Ort; Erosion umfasst zusätzlich das Entfernen und Transportieren. Ein Stein, der am Boden zerfällt, verwittert, bis Wasser oder Wind die Stücke fortträgt.
Flüsse, Felder und Küsten
Diese Vorgänge sind wichtig, wenn ein Fluss eine Straße unterspült, Wind fruchtbaren Boden von einem Feld trägt oder ein Strand Sand verliert. Pflanzenwurzeln, Terrassen und gut platzierte Barrieren können Erosion bremsen, aber nicht jede natürliche Veränderung stoppen. Wer die Bewegung versteht, kann planen, ohne vollständige Kontrolle vorzutäuschen.
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