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Wie Vulkane entstehen — Geowissenschaften, 14–17 Jahre

Magma steigt nicht zufällig auf: Seine Bewegung, der Druck und die Gase erklären, wo Ausbrüche stattfinden und was dabei entsteht.

Was ein Vulkan ist

Ein Vulkan ist eine Stelle, an der geschmolzenes Gestein aus dem Erdinneren die Oberfläche erreichen kann. Unter der Erde heißt es Magma, nach dem Ausbruch Lava. Der Druck sich ausdehnender Gase kann Magma durch Spalten oder einen Schlot drücken, wobei Lava- und Ascheschichten entstehen.

Warum es zu Ausbrüchen kommt

Die nützliche Frage lautet nicht nur „Wo liegt der Vulkan?“, sondern „Warum kann Magma dort aufsteigen?“ An manchen Plattengrenzen schmilzt Gestein oder der Druck sinkt genug dafür; anderswo erzeugt aufsteigender heißer Mantel Magma. Gelöste Gase dehnen sich bei sinkendem Druck aus und treiben den Ausbruch mit an.

Beispiel: ein Schildvulkan

Stell dir basaltische Lava vor, die mit 1 Meter pro Sekunde aus einem Schlot fließt. In 10 Minuten legt sie 600 Meter zurück, denn 10 × 60 = 600 Sekunden. Wenn jeder Ausbruch eine 2 Meter dicke Schicht ablagert und es 50 Ausbrüche gibt, wächst der Kegel um 100 Meter. Dünnflüssige Lava breitet sich weit aus, daher wird der Vulkan breit und flach.

Falle: Magma ist nicht immer explosiv

Es ist verständlich, sich jeden Vulkan als Berg vorzustellen, der plötzlich explodiert, denn dramatische Ausbrüche kommen in den Nachrichten vor. Doch die Art des Ausbruchs hängt stark von Viskosität und Gasen ab. Dünnflüssiges Magma kann Gas abgeben und ruhig fließen, während zähflüssiges Magma Gas einschließt und heftig ausbrechen kann.

Wo Vulkane wichtig sind

Vulkanlandschaften beeinflussen echte Entscheidungen. Forschende überwachen Erdbeben, Bodenhebungen und Gase, um Gemeinden zu warnen, während Planer Gefahren durch Lava und Asche kartieren. Ausbrüche können auch fruchtbare Böden und Geothermie schaffen, doch diese Vorteile beseitigen nicht die Gefahr heißer Ströme, Asche und giftiger Gase.

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