Der Gesteinskreislauf — Geowissenschaften, 14–17 Jahre
Gesteine bleiben nicht dauerhaft in einer einzigen Gruppe. Wärme, Druck, Schmelzen, Abkühlen, Verwitterung und Überlagerung können dasselbe Material über geologische Zeit verändern.
Gesteine können sich verändern
Die drei großen Gesteinsgruppen sind Magmatite, Sedimentgesteine und metamorphe Gesteine. Magmatite kristallisieren aus Schmelze, Sedimentgesteine entstehen aus abgelagertem Material, und metamorphe Gesteine verändern sich durch Wärme und Druck, ohne ganz zu schmelzen. Ein Gestein kann mehrere Gruppen durchlaufen.
Warum ein Kreislauf besser ist als eine Liste
Eine Liste von Gesteinsarten erklärt nicht, warum dieselben Minerale an sehr verschiedenen Orten vorkommen. Die Erdoberfläche wird abgetragen, während das Erdinnere Wärme und Druck liefert. Der Kreislauf verbindet diese Vorgänge und erklärt Vielfalt und mögliche Entstehungsgeschichten.
Vom Gebirge zum Sedimentgestein
Beginne mit Granit, der in einem Gebirge freiliegt. Regen und Eis sprengen ihn, Flüsse tragen die Körner bergab: Verwitterung und Erosion. Die Körner lagern sich am Meeresboden ab; Überlagerung und Zement verbinden sie zu Sandstein. Später können Wärme und Druck den Sandstein umwandeln.
Der Kreislauf hat keinen einzigen Anfang
Ein Diagramm beginnt oft mit Magma; deshalb scheint es, jedes Gestein starte dort. Das ist nur eine gewählte Lesart. Ein Gestein kann als Sediment beginnen, durch Druck verändert werden, schmelzen oder gehoben und verwittert werden; der Kreislauf hat mehrere Einstiegspunkte.
Landschaften und Rohstoffe verstehen
Geologen nutzen den Kreislauf, um Klippen, Vulkane, Flusstäler und durch Bauarbeiten freigelegte Schichten zu deuten. Er hilft auch bei der Suche nach Rohstoffen: Erze können mit Magma entstehen, während manche Brennstoffe und Grundwasser in Sedimentgesteinen vorkommen. Die genaue Geschichte braucht Proben und weitere Belege.
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