Die natürlichen Ressourcen der Erde — Geowissenschaften, 7–10 Jahre
Menschen nutzen Materialien und Energie aus der Erde. Manche Vorräte erneuern sich jedoch viel langsamer als andere.
Was die Erde liefert
Natürliche Ressourcen sind nützliche Stoffe oder Energiequellen aus der Natur. Wasser, Sonnenlicht, Holz, Boden, Metalle und Brennstoffe gehören dazu. Manche, etwa Sonnenlicht und Wind, erneuern sich schnell; andere, etwa Kohle und viele Metallerze, sind begrenzt oder entstehen sehr langsam.
Das Problem der grenzenlosen Nutzung
Menschen brauchten Holz für Häuser, Brennstoff zum Heizen und Metalle für Werkzeuge, doch die Vorräte an einem Ort sind nicht unendlich. Wird zu viel entnommen, bleibt weniger für andere Menschen, Tiere oder die Zukunft. Wer Ressourcen nach ihrer Erneuerungszeit ordnet, kann besser entscheiden, was sparsam genutzt werden soll.
Vier Ressourcen einordnen
Nimm vier Beispiele: Sonnenlicht, Holz, Kohle und Eisenerz. Sonnenlicht erneuert sich jeden Tag und ist erneuerbar. Ein Baum kann nachwachsen, braucht aber vielleicht viele Jahre, deshalb muss Holz sorgfältig genutzt werden. Kohle und Eisenerz entstehen so langsam, dass ein Menschenleben das Geförderte nicht ersetzen kann.
Erneuerbar bedeutet nicht unendlich
Ein häufiger Fehler ist, bei „erneuerbar“ zu denken, dass eine Ressource niemals knapp werden kann. Das wirkt verständlich, weil Sonnenlicht morgen wieder da ist. Ein Wald kann aber schneller abgeholzt werden, als er wächst, und sauberes Wasser kann schneller verschmutzen, als die Natur es reinigt. Erneuerung reicht nur, wenn die Nutzung langsam genug bleibt.
Entscheidungen, die Ressourcen sparen
Ressourcenentscheidungen stecken in Alltagsdingen: eine Tasche reparieren, ein Buch teilen, ein Licht ausschalten oder einen haltbaren Gegenstand wählen. Solche Handlungen lösen nicht jedes Problem, verringern aber neue Materialien und Energie, die der Erde entnommen werden. Eine gute Entscheidung beachtet auch Herstellung und Entsorgung.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…