Die Erzählerin oder der Erzähler — Theater, 7–10 Jahre
Nutze eine Stimme, um dem Publikum zu sagen, was die Spielenden nicht zeigen können. Theater, 7–10 Jahre.
Was macht eine Erzählerin oder ein Erzähler?
Eine Erzählerin oder ein Erzähler spricht direkt zum Publikum und hilft, die Geschichte zu erzählen. Die Person kann erklären, wo die Szene spielt, was vorher geschah oder was eine Figur denkt. Die anderen Spielenden zeigen weiterhin die Ereignisse: Die Erzählung ergänzt die Handlung.
Wozu braucht man eine Erzählstimme?
Manche Geschichten wechseln schnell den Ort oder die Zeit, und das Publikum kann nicht jede Reise oder jeden Gedanken sehen. Eine Erzählstimme überbrückt die sichtbaren Momente. Diese Methode wird schon lange genutzt, weil eine Stimme Szenen verbinden kann, ohne ein neues Bühnenbild zu bauen.
Eine Erzählstimme kommt hinzu
Die Spielenden beenden zu Hause ihr Frühstück. Zuerst sagt die Erzählstimme: „Mittags kamen die Freunde im Wald an.“ Dann gehen die Spielenden im Kreis, während sie sagt: „Sie wanderten drei Stunden.“ Schließlich halten sie an einem unsichtbaren Baum an und spielen, wie sie eine Karte finden. Die Worte überspringen den Weg; die Körper zeigen die Ankunft.
Der häufige Fehler
Ein häufiger Fehler ist, jede kleine Bewegung zu beschreiben: „Sie hebt die Hand und blinzelt.“ Das wirkt verlockend, weil Erklären klar erscheint, lässt den Spielenden aber nichts mehr zu zeigen. Sage nur, was das Publikum wissen muss, und überlasse den Rest Körpern und Stimmen.
Wo es nützlich ist
Eine Erzählstimme ist in einem Stück mit vielen Orten, Zeiten oder Figuren nützlich. Eine Person kann einen neuen Schauplatz ankündigen, während die anderen ihre Plätze ändern. Das spart Zeit und hält die Geschichte in Bewegung; auch Hörbücher, Dokumentationen und Führungen nutzen dieses Prinzip.
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