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Standbilder — Theater, 7–10 Jahre

Zeige einen Moment einer Geschichte, indem du deinen Körper stillhältst. Theater, 7–10 Jahre.

Was ist ein Standbild?

Ein Standbild ist ein Bild, das Menschen bilden, nicht eine Kamera. Die Spielenden halten in gewählten Positionen inne; Gesicht und Körper zeigen, was in einem wichtigen Moment geschieht. Das Publikum schaut und erschließt die Geschichte.

Wozu dient ein Standbild?

Eine bewegte Szene kann schwer verständlich sein, wenn alle gleichzeitig reden und sich bewegen. Ein Standbild verlangsamt die Handlung, sodass Beziehungen, Gefühle und der wichtigste Moment sichtbar werden. Es entstand aus Theaterformen, die den Körper als lebendiges Bild nutzen.

Ein Standbild gestalten

Vier Spielende zeigen, wie ein verlorener Hund gefunden wird. Eine Person kniet und streckt die Hand aus, eine hält eine unsichtbare Leine, eine zeigt auf den Hund, und die vierte kniet als Hund. Alle erstarren und prüfen, ob Körper und Gesichter den Moment ohne Worte zeigen.

Der häufige Fehler

Ein häufiger Fehler ist, alle ordentlich in eine Reihe zu stellen und lächeln zu lassen. Das wirkt sicher, weil eine Reihe leicht zu ordnen ist, verbirgt aber Nähe, Gefahr und den Blickpunkt. Verändert Höhen, Abstände und Gesichtsausdrücke, damit das Bild etwas erzählt.

Wo es nützlich ist

Standbilder helfen einer Gruppe, eine Szene zu planen, bevor Bewegung oder Worte dazukommen. In einer Aufführung können sie einen fotogleichen Moment zeigen, etwa eine Familie, die eine Überraschung entdeckt. Außerhalb des Theaters vermitteln gestellte Bilder schnell ein Ereignis oder Gefühl.

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