Kostüm und Aussehen — Theater, 7–10 Jahre
Kleidung und Aussehen geben dem Publikum schnelle Hinweise auf eine Figur, einen Ort oder eine Zeit.
Kleidung erzählt einen Teil
Ein Kostüm ist das, was ein Schauspieler trägt, um eine Figur und die Welt des Stücks zu gestalten. Ein bunter Mantel, ein Feuerwehrhelm oder ein altmodischer Hut können etwas zeigen, bevor die Figur spricht. Das Kostüm allein genügt nicht; die Entscheidungen des Schauspielers vervollständigen das Bild.
Warum das Aussehen hilft
Das Publikum kann schnell mehrere Figuren kennenlernen, ohne die Geschichte schon zu kennen. Ein Kostüm gibt auf einen Blick wichtige Informationen, besonders wenn wenig Zeit zum Erklären bleibt. Es macht eine Figur erkennbar und lässt dem Schauspieler trotzdem Raum zu zeigen, wer sie ist.
Das Aussehen einer Figur gestalten
Stell dir vor, Maya spielt eine sorgfältige Gärtnerin. Sie wählt feste Schuhe, Handschuhe und einen Sonnenhut und trägt eine kleine Gießkanne. Bevor sie spricht, prüft sie die Blätter, wischt ihre Schuhe ab und geht vorsichtig um die Pflanzen. Die Kleidung deutet auf ihren Beruf hin; ihr Handeln zeigt, wie ernst sie ihn nimmt.
Ein Kostüm ist kein Ersatz
Es ist verständlich zu denken, ein Kostüm könne die ganze Darstellung übernehmen. Ein hoher Hut kann auf einen Zauberer hindeuten, zeigt aber nicht, ob er freundlich, besorgt oder unehrlich ist. Nutze die Kleidung als Hinweis und zeige die Figur durch Stimme, Bewegung und Entscheidungen.
Aussehen in der Welt ausserhalb des Theaters
Kostümbildner arbeiten im Theater, beim Film, im Fernsehen und im Tanz. Auch Uniformen im echten Leben zeigen die Aufgabe einer Person, etwa als Pflegekraft, Pilot oder Sport-Schiedsrichter. Sie sagen aber nicht alles über einen Menschen aus; Aussehen ist eine Information, kein vollständiges Urteil.
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