Materialien auswählen — Design, 11–13 Jahre
Die Materialwahl verbindet die Aufgabe eines Produkts damit, was ein Material aushält und wie es sich verhält. Designer vergleichen Eigenschaften wie Festigkeit, Biegsamkeit, Gewicht, Oberfläche und Wasserfestigkeit.
Was Materialwahl bedeutet
Materialien sind nicht austauschbar: Karton biegt sich, Glas ist hart, kann aber zerbrechen, und Gummi dehnt sich und haftet. Materialwahl bedeutet, diese Eigenschaften zur Aufgabe des Gegenstands passend zu machen.
Warum die Wahl wichtig ist
Ein schlecht passendes Material kann einen Gegenstand zerbrechen lassen, unangenehm machen oder schlecht funktionieren lassen. Designer beziehen Materialien in die Lösung ein, weil dieselbe Form aus Holz, Metall, Stoff oder Kunststoff anders reagiert.
Ein durchgearbeitetes Beispiel
Wähle einen Deckel für eine Brotdose. Zuerst streichst du Papier, weil es Wasser aufsaugt; dann vergleichst du dünnes Metall und Kunststoff; schliesslich wählst du robusten Kunststoff, weil er leicht, abwaschbar und bruchsicher ist.
Der häufige Fehler
Ein häufiger Fehler ist, automatisch das stärkste oder teuerste Material zu wählen. Das wirkt sicher, kann aber zusätzliches Gewicht, Kosten oder Verschwendung bedeuten, obwohl ein leichteres Material genügt.
Wo es vorkommt
Materialwahl bestimmt Alltagsgegenstände wie Regenjacken, Sportschuhe, Brücken, Fahrräder und Handyhüllen. Wasserdichter Stoff hält Regen ab, während sich eine flexible Schuhsohle mit dem Fuss bewegt.
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