MyLeoNes™

Das Design-Briefing — Design, 14–17 Jahre

Design beginnt damit, einen vagen Wunsch in ein klares Problem, eine Zielgruppe und Grenzen zu verwandeln.

Idee

Ein Design-Briefing ist eine kurze Vereinbarung darüber, was entwickelt werden soll und warum. Es nennt die Menschen, die es benutzen, das zu lösende Problem, wichtige Grenzen und woran Erfolg erkennbar ist. Es gibt Kreativität eine Richtung, ohne jedes Detail festzulegen.

Warum es das gibt

Ohne Briefing kann ein Team etwas Schönes herstellen, das niemandes Problem löst, oder endlos über Geschmack streiten. Briefings entstanden aus dem Bedarf, Auftraggeber, Designer und Hersteller zu koordinieren. So wird die Frage sichtbar, bevor Zeit und Material in eine Antwort fliessen.

Durchgearbeitetes Beispiel

Nehmen wir an, die Schule möchte eine wiederverwendbare Lunchbox. Im Briefing könnte stehen: für 14- bis 17-Jährige; eine Mahlzeit aufnehmen; dicht sein; 750 ml fassen; weniger als 8 € kosten; wenig neuen Kunststoff verwenden. Aus „eine bessere Box machen“ werden so konkrete Prüfungen.

Häufige Falle

Ein häufiger Fehler ist, die Lösung ins Briefing zu schreiben: „Entwickle eine rote App mit drei Schaltflächen“. Das wirkt hilfreich, weil die Antwort schon sichtbar ist, schliesst aber bessere Ideen aus. Ein gutes Briefing beschreibt Bedarf und Grenzen und lässt mehrere Lösungen offen.

Ausserhalb der Schule

Design-Briefings gibt es für Websites, Gebäude, Werbung, Möbel, Filme und öffentliche Dienste. Eine Gemeinde kann ein Team mit einer nachts sichereren Bushaltestelle beauftragen, ein Unternehmen mit einer Verpackung, die Lebensmittel schützt und weniger Material braucht. So bleiben Ziele sichtbar.

Weiter erkunden

Andere Sprachen

MyLeoNes™ wird geladen…