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Liniendiagramme zeigen Veränderungen — Daten, 7–10 Jahre

Ein Liniendiagramm zeigt, wie sich eine gemessene Menge im Laufe der Zeit verändert. Daten, 7–10 Jahre.

Eine Linie verbindet Messungen

Ein Liniendiagramm trägt Messwerte zu verschiedenen Zeitpunkten ein und verbindet sie der Reihe nach. Die Höhe jedes Punktes zeigt die Menge, während die Linie Anstiege, Rückgänge und gerade Abschnitte sichtbar macht. Es eignet sich besonders, wenn die Zeit wichtig ist.

Warum verbindet man die Punkte?

Eine Tabelle zeigt jeden Messwert, aber ein Muster ist darin manchmal schwer zu erkennen. Wenn man die Werte in zeitlicher Reihenfolge verbindet, sieht man die Richtung der Veränderung leichter. Das Diagramm hilft bei Fragen wie: „Wann stieg die Temperatur am schnellsten?“

Ein Temperaturdiagramm lesen

Ein Thermometer misst um 8 Uhr 10 °C, um 10 Uhr 12 °C, um 12 Uhr 15 °C und um 14 Uhr 14 °C. Wir tragen jede Zeit und Temperatur ein und verbinden die Punkte. Bis 12 Uhr steigt die Linie um 5 °C, danach fällt sie um 1 °C; mittags war es also am wärmsten.

Die Linie ist kein zusätzlicher Messwert

Man könnte leicht denken, dass jeder Punkt auf der Verbindungslinie gemessen wurde. Meistens sind aber nur die markierten Punkte echte Messwerte; die Linie zeigt die Veränderung dazwischen. Wurde nur um 8 und 12 Uhr gemessen, beweist das Diagramm nicht, was um 9:30 Uhr geschah.

Veränderungen im Alltag verfolgen

Liniendiagramme können den Regen in einer Woche, die Höhe einer Pflanze über mehrere Wochen oder die täglichen Museumsbesucher zeigen. Sie passen besonders dann, wenn die Werte eine natürliche Reihenfolge haben, etwa die Zeit. Für ungeordnete Kategorien wie Lieblingsfarben sind sie nicht die beste Wahl.

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