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Wiederholung mit Schleifen — Informatik, 14–17 Jahre

Schleifen wiederholen wenige Anweisungen, ohne dass man dieselben Zeilen immer wieder schreiben muss. Entscheidend ist zu wissen, wodurch die Wiederholung endet.

Eine Schleife wiederholt ein Muster

Eine Schleife weist den Computer an, dieselben Anweisungen mehrmals auszuführen. Sie kann jedes Element einer Sammlung durchlaufen oder so lange laufen, wie eine Bedingung wahr ist. Die Anweisungen stehen an einer Stelle; ein Zähler, Element oder eine Bedingung steuert jede Runde.

Warum Schleifen nötig wurden

Für jede Wiederholung eine eigene Anweisung zu schreiben ist langsam, unübersichtlich und fehleranfällig. Computer müssen oft lange Listen bearbeiten, Muster ausgeben oder viele Werte messen. Schleifen lösen dieses Problem, indem die Regel einmal beschrieben und dann so oft wie nötig ausgeführt wird.

Vier Preise addieren

Nehmen wir die Preise 3, 7, 2 und 8 Euro. Setze total = 0 und gehe die Preise durch: Nach 3 ist total 3, nach 7 ist es 10, nach 2 ist es 12 und nach 8 ist es 20. Die Schleife endet, weil kein Element mehr da ist; die Antwort lautet 20 Euro.

Die Endlosschleife

Es ist ein verständlicher Fehler, eine Schleife zu schreiben, deren Stoppwert sich nie verändert. Zum Beispiel endet while count < 5 nicht, wenn count bei 0 startet und in der Schleife nie erhöht wird. Der Computer gehorcht genau; im Programm fehlt nur ein Weg zur Abbruchbedingung.

Schleifen außerhalb der Schule

Ein Wetterdienst kann Tausende Messwerte durchlaufen, um einen Durchschnitt zu berechnen. Eine Website kann eine Nachrichtenliste durchgehen und anzeigen, ein Spiel jedes bewegte Objekt pro Bild aktualisieren. In jedem Fall folgt die Wiederholung demselben Muster bei anderen Daten.

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