Wie digitale Bilder entstehen — Informatik, 7–10 Jahre
Sieh, wie ein Bild auf dem Bildschirm aus einem Raster winziger farbiger Quadrate entsteht, die Pixel heißen.
Ein Bild ist ein Raster
Wenn du ein digitales Bild stark vergrößerst, siehst du kleine Quadrate, die Pixel heißen. Jedes Pixel hat eine Farbe, und das ganze Raster lässt deine Augen ein Bild erkennen. Mehr Pixel können feinere Einzelheiten zeigen; bei weniger Pixeln sieht man die Quadrate deutlicher.
Warum Pixel verwenden?
Ein Computer braucht eine genaue, zählbare Art, ein Bild zu speichern und auf dem Bildschirm zu verändern. Ein Raster gibt jedem kleinen Platz eine Position und eine Farbe, statt eine ganze Szene auf einmal merken zu müssen. Dadurch kann man Bilder auch kopieren und bearbeiten.
Ein kleines Bild erstellen
Nimm ein Raster mit 3 mal 3 Feldern und färbe alle Felder weiß. Färbe das mittlere Feld schwarz: Nun hast du einen winzigen schwarzen Punkt. Färbe auch die vier Ecken schwarz; das Raster speichert dann fünf schwarze und vier weiße Pixel als einfaches Muster.
Es besteht nicht aus Tinte
Ein häufiger Irrtum ist, dass ein digitales Foto für jeden Teil der echten Szene ein winziges farbiges Ding enthält. Das wirkt logisch, weil das Bild zusammenhängend aussieht. Tatsächlich zeigt der Bildschirm viele einzelne Pixel, die so dicht liegen, dass deine Augen sie verbinden.
Bildschirme und Kameras
Pixel gibt es in Handyfotos, Fernsehbildern, Computerspielen und digitalen Karten. Beim Vergrößern einer Karte können sie sichtbar werden; eine Kamera mit hoher Auflösung nimmt genug auf, damit Gesichter und Blätter glatt wirken. Beim Drucken wird das gespeicherte Muster zu Zeichen auf Papier.
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