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Datentypen: Zahlen, Wörter und Bilder — Informatik, 7–10

Computer behandeln verschiedene Arten von Informationen unterschiedlich. Informatik, 7–10 Jahre.

Verschiedene Informationen brauchen verschiedene Behandlungen

Ein Computer kann eine Zahl, ein Wort, ein Bild oder eine Ja-Nein-Antwort verarbeiten, aber das sind nicht dieselben Arten von Dingen. Er muss die Art kennen, damit er Zahlen addieren, Wörter verbinden, Bilder anzeigen oder richtig wählen kann. Diese Art nennt man Datentyp.

Warum Datentypen wichtig sind

Das Problem entsteht, wenn ein Computer Zeichen bekommt, ohne ihre Bedeutung zu kennen. Die Zeichen 2 und 3 können Zahlen zum Addieren sein oder Teile eines Codes wie 23. Menschen nutzen den Zusammenhang ganz automatisch, aber ein Computer braucht eine klare Kennzeichnung, sonst rechnet, vergleicht oder zeigt er etwas falsch an.

Ein kleines Beispiel

Stell dir ein Quiz vor, das nach deinem Alter und deinem Namen fragt. Du gibst für das Alter 8 und für den Namen Mia ein. Das Programm behandelt 8 als Zahl und kann deshalb 8 + 1 = 9 für das nächste Jahr berechnen; Mia behandelt es als Text und kann Hallo, Mia anzeigen. Als Zahl würde Mia keinen Sinn ergeben.

Eine Zahl als Text

Eine häufige Überraschung ist, dass 2 und 20 als Text statt als Zahlen gespeichert werden. Dann kann ein Computer 20 vor 3 einordnen, weil er das erste Zeichen vergleicht, oder die beiden nicht addieren. Das wirkt verständlich, weil beides auf dem Bildschirm gleich aussieht; die verborgene Art und nicht das Aussehen bestimmt den Vorgang.

Wo dir Datentypen begegnen

Formulare, Spiele und Zeichenprogramme verwenden Datentypen. Eine Punktzahl ist eine Zahl, der Spielername ist Text, eine Farbe kann als mehrere Zahlen gespeichert werden und ein Ton ist ein Muster aus Messungen. Wenn du ein Datum auswählst, eine Nachricht schreibst oder ein Foto veränderst, entscheidet die Software unauffällig, wie jede Information behandelt wird.

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