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Römische Zahlen — Alte Sprachen, 7–10 Jahre

Sieh, wie die Römer Zahlen mit wenigen wiederholten und verbundenen Zeichen schrieben. Alte Sprachen, 7–10 Jahre.

Zahlen aus Zeichen

Römische Zahlen setzen sich aus Zeichen zusammen: I steht für eins, V für fünf, X für zehn, L für fünfzig und C für hundert. Meist addiert man von links nach rechts: VIII bedeutet 5 + 1 + 1 + 1, also 8.

Warum so schreiben?

Die Römer brauchten Zahlen auf Gebäuden, Listen, Münzen und in Aufzeichnungen, hatten aber noch keine Stellenwertschreibweise wie wir. Einige bekannte Zeichen liessen sich leicht einritzen und erkennen. Für Beschriftungen und Daten war das System nützlich, zum Rechnen jedoch umständlich.

Lies XXIV

Lies XXIV Zeichen für Zeichen. X bedeutet 10, und das nächste X fügt weitere 10 hinzu: Das ergibt 20. V addiert 5, also 25. Das letzte I addiert 1; XXIV bedeutet somit 26. Du musst nichts raten: Addiere jedes Zeichen, weil danach ein gleich grosses oder kleineres Zeichen steht.

Immer addieren?

Man kann leicht jedes Zeichen addieren, weil das bei VIII und XXIV funktioniert. Das ist eine vernünftige erste Regel, doch manche Paare bedeuten eine Subtraktion: IV heisst 5 − 1, also 4, und IX heisst 10 − 1, also 9. Die Reihenfolge kann die Aufgabe eines Zeichens verändern.

Noch heute um uns

Römische Zahlen findet man noch auf Zifferblättern, in Buchkapiteln, bei Königsnamen, Filmen und Jahreszahlen von Gebäuden oder Ereignissen. Eine Uhr kann IV für 4 zeigen, ein Buch dagegen Kapitel IX für Kapitel 9. Als Beschriftungen funktionieren sie gut, weil sie sich von gewöhnlichen Zahlen abheben.

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