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Gemeinschaftsgruppen — Politische Bildung, 7–10 Jahre

Eine Gemeinschaft ist mehr als ein Ort: Menschen teilen einen Ort, ein Bedürfnis oder ein Interesse und helfen einander.

Was ist eine Gemeinschaftsgruppe?

Eine Gemeinschaftsgruppe besteht aus Menschen, die zusammenarbeiten, weil sie einen Ort, ein Interesse oder ein Anliegen teilen. Das kann eine Nachbarschaftsgruppe, ein Sportverein oder eine Gartengruppe sein. Alle bringen andere Fähigkeiten ein und arbeiten für etwas, das mehreren Menschen nützt.

Warum Menschen Gruppen bilden

Eine Person kann ein Problem sehen, aber allein nicht genug Zeit, Werkzeuge oder Ideen haben, um es zu lösen. Gruppen entstanden, als Menschen merkten, dass gemeinsame Arbeit mehr schafft: Bäume pflanzen, Nachbarn helfen oder einen Spielplatz schützen. Gemeinsam wird ein Anliegen außerdem deutlicher gehört.

Eine Gruppe für den Spielplatz

Auf einem Spielplatz gibt es keinen Schatten, deshalb bilden acht Kinder und vier Erwachsene eine Gruppe. Zuerst zählen sie 12 Personen und schlagen zwei mögliche Plätze für einen Baum vor. Dann fragen sie die Nachbarn, welcher Platz sicherer ist, und sammeln 36 Unterschriften. Schließlich zeigen sie den Plan den Verantwortlichen für das Gelände.

Die Gruppe ist nicht nur die lauteste Person

Man könnte denken, eine Gruppe habe eine Führungsperson, deren Idee alle befolgen müssen, besonders wenn jemand selbstsicher spricht. Diese Person kann wichtig sein, aber eine gute Gruppe hört zu, teilt Aufgaben und fragt auch die Stilleren. Eine Menge wird durch Zusammenarbeit zur Gemeinschaftsgruppe, nicht durch die lauteste Stimme.

Wo Gruppen helfen

Gemeinschaftsgruppen begegnen dir, wenn Menschen eine Lebensmittelsammlung organisieren, einen Strand säubern, Bücher tauschen oder ein Fest unterstützen. Sie sind nützlich, wenn ein Ziel viele betrifft und niemand alles allein schaffen kann. Mitmachen kann bedeuten, Zeit, Ideen, Werkzeuge oder einfach Aufmerksamkeit beizusteuern.

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