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Lebewesen nehmen die Welt wahr — Biologie, 4–6 Jahre

Tiere und Menschen bemerken Veränderungen in ihrer Umgebung durch Sinne wie Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen.

Die Umgebung wahrnehmen

Sinne geben einem Tier Informationen über die Welt. Augen bemerken Licht, Ohren Geräusche und die Haut Berührung oder Wärme. Tiere nehmen nicht alle gleich wahr, aber alle nutzen Informationen, um auf ihre Umgebung zu reagieren.

Warum Wahrnehmen hilft

Ein Tier muss Gefahren, Nahrung und andere Tiere bemerken. Ein Kaninchen hört vielleicht einen Fuchs, bevor es ihn sieht, ein Hund folgt möglicherweise einem Geruch. Diese Idee entstand durch Beobachtungen von Tieren, die auf Dinge reagierten, die Menschen nicht immer wahrnahmen.

Eine versteckte Glocke finden

Lege eine kleine Glocke hinter ein Kissen und läute sie einmal. Zuerst bemerken deine Ohren das Geräusch. Dann drehst du den Kopf und suchst die Richtung. Schließlich hebst du das Kissen und findest die Glocke. Das Hören gab dir Informationen, bevor deine Augen den Gegenstand sahen.

Tiere nehmen nicht alle gleich wahr

Es ist naheliegend zu denken, ein Tier sehe, höre und rieche genau wie wir. Wir stellen uns seine Welt mit unseren Sinnen vor, daher wirkt der Irrtum logisch. Doch ein Hund riecht viel besser als ein Mensch, und eine Fledermaus nutzt zurückkehrende Schallwellen zur Orientierung.

Sinne im Alltag

Ein Rauchmelder warnt Menschen mit einem lauten Ton, ist aber kein Lebewesen und hat keine Sinne. Ein echtes Tier nutzt seinen Körper: Eine Katze hört eine Futtertüte, oder ein Mensch fühlt eine heiße Tasse und lässt sie los. Diese Idee hilft, sichere Handlungen und Tierverhalten zu verstehen.

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