Tiereltern kümmern sich um ihre Jungen — Biologie, 4–6 Jahre
Viele Jungtiere brauchen Hilfe, bevor sie sich selbst ernähren, verstecken oder fortbewegen können. Ihre Eltern schützen sie vielleicht, halten sie warm, bringen ihnen Futter oder zeigen ihnen wichtige Handlungen.
Fürsorge hilft einem Jungtier zu überleben
Ein Jungtier ist oft klein und noch nicht bereit, alles allein zu tun. Ein Elternteil kann ihm Schutz geben, es säubern, warm halten, Futter bringen oder es bewachen. Wenn das Jungtier stärker wird, kann es mehr selbst erledigen, und die Hilfe verändert sich.
Warum ist Hilfe nötig?
Ein sehr junges Tier hat vielleicht noch nicht die nötige Kraft, Fähigkeit oder Körperbedeckung. Ohne Hilfe könnten Kälte, Hunger oder Gefahr es schnell erreichen. Die Fürsorge löst dieses Problem eine Zeit lang und gibt dem Jungtier Gelegenheit zu wachsen und zu üben, bis es mehr allein schafft.
Eine Amsel füttert ihr Junges
1. Ein hungriges Amseljunges öffnet im Nest den Schnabel. 2. Eine erwachsene Amsel bringt einen kleinen Wurm. 3. Das Junge schluckt das Futter und bleibt im Nest. 4. Die erwachsene Amsel fliegt los, um mehr zu suchen. Ein kurzer Besuch gibt dem Jungen Nahrung, aber es braucht viele Besuche, bevor es sich selbst ernähren kann.
Die Falle: Alle Jungtiere werden gleich versorgt
Es ist verständlich zu erwarten, dass alle Tierbabys gleich versorgt werden, denn Menschenbabys brauchen oft ähnliche Arten von Hilfe. Ein Entenküken kann seiner Mutter aber bald nach dem Schlüpfen folgen, während ein Kätzchen länger Milch und Schutz braucht. Verschiedene Körper und Lebensorte verlangen verschiedene Fürsorge.
Fürsorge in unserer Umgebung
Vielleicht siehst du einen Vogel, der Futter trägt, Entenküken, die einem erwachsenen Tier folgen, oder einen Fuchs, der seine Jungen bewacht. Zu Hause versorgen Menschen junge Tiere mit einem sicheren Platz, passendem Futter und sauberem Wasser. Beobachte aus Abstand: Ein Elternteil schützt vielleicht sein Junges, und Anfassen kann ihm schaden.
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