Wie sich Lebewesen beim Wachsen verändern — Biologie, 4–6 Jahre
Erkenne, dass sich Lebewesen mit der Zeit verändern und junge Tiere oder Pflanzen nicht genau wie Erwachsene aussehen müssen.
Wachsen bedeutet sich verändern
Lebewesen verändern sich im Lauf ihres Lebens. Ein Küken bekommt Federn und wird zu einem Huhn, und eine junge Pflanze wächst und bildet neue Blätter. Wachsen heißt nicht nur größer werden: Der Körper kann seine Form verändern, neue Fähigkeiten bekommen und später Junge der eigenen Art hervorbringen.
Warum die Entwicklungsstufen betrachten?
Eine Lebensgeschichte zeigt, was als Nächstes kommt und welche Pflege jeweils nötig ist. Ein Jungvogel braucht andere Hilfe als ein erwachsener Vogel, und ein Samen braucht andere Bedingungen als eine blühende Pflanze. Die Reihenfolge der Stufen zeigt auch, dass Veränderungen mit der Zeit geschehen, nicht alle auf einmal.
Vom Samen zur Bohnenpflanze
Zuerst liegt ein Bohnensamen still. Mit Wasser und Wärme kommt eine Wurzel heraus, dann wächst ein Spross nach oben. Die junge Pflanze öffnet Blätter und wird höher. Später kann sie Blüten und Bohnenschoten mit neuen Samen bilden. Die Stufen ergeben eine Geschichte: Samen, Keimling, junge Pflanze, Blütenpflanze und neue Samen.
Jung bedeutet nicht unfertig
Man könnte denken, ein Küken oder eine Kaulquappe sei nur eine kleine, noch unfertige Version des erwachsenen Tieres. Das ist verständlich, weil viele Jungtiere ähnlich aussehen. Eine Kaulquappe hat aber einen Schwanz und lebt im Wasser, ein Frosch hat Beine und lebt anders; jede Stufe hat eigenen Körper und eigene Bedürfnisse.
Zur richtigen Zeit helfen
Lebensstufen helfen dir bei der Pflege einer Pflanze, eines Haustiers oder eines sicher beobachteten Insekts. Ein Samen braucht eine Möglichkeit zum Keimen, ein Jungtier vielleicht sein Nest oder seine Eltern, während ein erwachsenes Tier Futter selbst findet. Wer die Stufe kennt, kann helfen, ohne das Lebewesen zu stören.
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