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Keime können sich verbreiten — Biologie, 4–6 Jahre

Keime sind winzige Lebewesen oder Teile davon, die von einem Ort zum anderen gelangen können. Manche machen uns krank, deshalb sind saubere Hände und Flächen wichtig.

Winzige Keime können weiterwandern

Keime sind zu klein, um sie ohne besondere Geräte zu sehen. Sie können an Händen, Spielzeug, Essen, Wasser oder Tröpfchen beim Husten weiterwandern, ohne dass wir es merken.

Warum ist die Verbreitung wichtig?

Ein Keim, der einen anderen Menschen erreicht, kann in den Körper gelangen und sich vermehren. Manche Keime sind harmlos, andere machen krank; ihr Weg lässt sich deshalb stoppen.

Von Hand zu Hand

Stell dir vor: Ein Kind niest in die Hand und berührt dann eine Türklinke. Ein zweites Kind berührt dieselbe Klinke und reibt sich danach ein Auge. Händewaschen und ein Taschentuch können die Kette unterbrechen.

Sauber heißt nicht keimfrei

Es ist verständlich zu denken, eine sauber aussehende Fläche habe keine Keime, weil wir Sauberkeit mit den Augen beurteilen. Doch Keime sind meist unsichtbar; Waschen kann trotzdem nötig sein.

Eine nützliche Gewohnheit

Händewaschen mit Seife vor dem Essen und nach dem Toilettengang entfernt viele Keime. Husten in die Armbeuge und ein benutztes Taschentuch nicht weiterzugeben, verringert die Übertragung.

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