Knochen bilden ein Körpergerüst — Biologie, 4–6 Jahre
Knochen geben dem Körper ein festes Gerüst, helfen uns beim Stehen und schützen empfindliche Teile. Muskeln ziehen an den Knochen; deshalb arbeiten Knochen und Muskeln zusammen, wenn wir uns bewegen.
Knochen sind das Gerüst des Körpers
Knochen sind harte Teile im Inneren des Körpers. Zusammen bilden sie ein Gerüst, das Kopf, Brust, Arme und Beine formt. Knochen können empfindliche Teile schützen: Der Schädel umgibt das Gehirn, und die Rippen helfen, Herz und Lunge zu schützen.
Warum brauchen wir ein Gerüst?
Ein weicher Körper ohne Halt würde zusammensinken und seine Form schlecht behalten. Knochen lösen dieses Problem, indem sie im Inneren ein stabiles Gerüst bilden. Sie geben den Muskeln außerdem etwas Festes, woran sie ziehen können. So kann der Körper sich beugen, greifen, gehen und springen, statt einfach zusammenzufallen.
Einen Arm beugen
1. Der Oberarmknochen und die Unterarmknochen bilden das Gerüst des Arms. 2. Am Ellbogen treffen die Knochen in einem Gelenk zusammen. 3. Ein Muskel zieht an einem Unterarmknochen. 4. Der Unterarm bewegt sich zum Oberarm, und der Ellbogen beugt sich. Der Knochen zieht nicht selbst; der Muskel zieht ihn.
Die Falle: Knochen bewegen sich von selbst
Es ist verständlich zu denken, dass Knochen sich selbst bewegen, denn wir spüren sie, wenn sich ein Arm oder Bein verändert. Knochen sind aber eher Hebel in einem Gerüst: Muskeln ziehen an ihnen, und Gelenke erlauben bestimmte Bewegungen. Ein Knochen ist für Bewegung wichtig, aber er entscheidet und zieht nicht selbst.
Knochen im Alltag
Deine Knochen helfen dir beim Sitzen, Stehen, Halten einer Tasse, Treppensteigen und Spielen. Ein Helm und ein Fahrradrahmen zeigen ebenfalls die Idee einer festen Struktur, die etwas schützt oder trägt. Du kannst Knochen an einem Hühnerflügel oder auf einem medizinischen Bild betrachten, aber schneide oder zerbrich niemals ein Tier oder deinen eigenen Körper zum Untersuchen.
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