Samenverbreitung — Biologie, 7–10 Jahre
Samen brauchen Wege, um sich von der Mutterpflanze zu entfernen. Biologie, 7–10 Jahre.
Samen können reisen
Ein Samen wächst nicht immer neben der Pflanze, die ihn gebildet hat. Der Wind kann einen Löwenzahnsamen tragen, Wasser kann eine Kokosnuss treiben lassen, und ein Tier kann einen Samen nach dem Fressen einer Frucht weitertragen. Diese Verbreitung heißt Samenverbreitung.
Warum Samen weiterwandern
Wenn jede neue Pflanze direkt unter ihrer Mutterpflanze wachsen würde, wären die Keimlinge dicht gedrängt und müssten dasselbe Licht, Wasser und dieselben Mineralstoffe teilen. Das Weitertragen gibt ihnen neue Orte zum Wachsen. So kann eine Pflanze auch weit entfernten Boden erreichen.
Ein Löwenzahnsamen
Schau dir einen Löwenzahnsamen an: Zuerst hängt der Samen an einem kleinen Fallschirm aus Härchen. Dann hebt eine Brise den Fallschirm an. Danach trägt sie den Samen über das Gras, bis er landet. Wenn der Boden geeignet ist und er Wasser bekommt, kann daraus eine neue Pflanze wachsen.
Nicht jeder Samen wächst dort, wo er landet
Es ist verständlich zu denken, dass ein Samen überall wächst, wo er landet, denn viele sehen aus, als wären sie bereit zu keimen. Tatsächlich braucht er genug Wasser, Licht, Wärme und einen passenden Platz für seine Wurzeln. Ein Samen kann erfolgreich reisen und trotzdem keine Pflanze werden.
Samen in unserer Welt
In einem Park kannst du Samenverbreitung beobachten: Klebrige Samen haften im Fell eines Hundes, geflügelte Samen drehen sich beim Fallen, und Vögel tragen Früchte weiter. Gärtner nutzen dieses Wissen, indem sie Samen mit Abstand aussäen. Auch beim Aufforsten muss man Orte auswählen, an denen Samen sicheren Boden finden.
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