Lebenszyklen — Biologie, 7–10 Jahre
Lebewesen verändern sich in Stufen, vom Anfang bis zum Erwachsenenalter und manchmal bis zu einem neuen Anfang.
Ein Lebenszyklus hat Stufen
Ein Lebenszyklus zeigt die üblichen Stufen eines Lebewesens: geboren werden, wachsen, erwachsen werden und Nachwuchs bekommen. Die Stufen können sehr verschieden aussehen: Ein Schmetterling beginnt als Ei und wird dann Raupe, Puppe und erwachsenes Tier.
Warum den Zyklus beachten?
Menschen mussten wissen, wann Tiere schlüpfen, wachsen oder sich fortpflanzen, um für sie zu sorgen und Veränderungen in der Natur zu verstehen. Beim Beobachten von Eiern, Jungtieren und Erwachsenen entdeckte man Muster, die sich mit der Zeit wiederholen.
Der Zyklus eines Frosches
Verfolgen wir einen Frosch: 1) Aus einem Ei schlüpft eine Kaulquappe. 2) Ihr wachsen zuerst Hinterbeine und dann Vorderbeine. 3) Der Schwanz wird kürzer und Lungen entwickeln sich. 4) Der junge Frosch verlässt das Wasser. Später kann das erwachsene Tier Eier legen und den Zyklus neu beginnen.
Nicht jedes Jungtier sieht wie ein kleines erwachsenes Tier aus
Es ist verständlich zu denken, ein Jungtier sei nur eine kleinere Version seiner Eltern, weil Welpen und Kätzchen so aussehen. Viele Jungtiere verändern aber ihre Form: Eine Raupe sieht nicht wie ein Schmetterling aus, und eine Kaulquappe nicht wie ein Frosch. Beide gehören trotzdem zum selben Lebenszyklus.
Zyklen um uns herum
Gärtner nutzen Lebenszyklen, um zu wissen, wann sie säen und wann Insekten auftauchen können. Tierpfleger nutzen sie, um Eiern, Jungtieren und Erwachsenen das passende Futter und den nötigen Platz zu geben. Wer im Frühling einen Froschteich beobachtet, kann mehrere Stufen sehen, ohne die Tiere zu stören.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…