Ökosysteme sind verbundene Orte — Biologie, 7–10 Jahre
Ein Ökosystem umfasst Lebewesen, ihre Umgebung und ihre Beziehungen. Biologie, 7–10 Jahre.
Ein ganzes lebendes System
Ein Ökosystem ist ein Ort, an dem Lebewesen und unbelebte Teile einander beeinflussen. Dazu gehören Pflanzen, Tiere und Zersetzer, aber auch Boden, Wasser, Luft, Licht und Temperatur. Ein Teich, ein Wald und sogar eine kleine Felspfütze können Ökosysteme sein.
Warum man das Ganze betrachtet
Wenn man nur ein Tier oder eine Nahrungskette betrachtet, können wichtige Verbindungen verborgen bleiben. Eine Änderung der Wassertemperatur kann gleichzeitig Pflanzen, Insekten, Fische und Vögel beeinflussen. Die Idee des Ökosystems hilft uns zu fragen, wie eine Veränderung in einem Teil viele andere Teile berühren kann.
Ein Teich im Sommer
In einem Teich hilft das Sonnenlicht Algen und Pflanzen beim Wachsen. Kleine Tiere fressen sie, Fische fressen die kleinen Tiere, und Reiher können die Fische fressen. Wird der Teich stark verschmutzt, können Pflanzen und kleine Tiere weniger werden, sodass auch Fische und Reiher weniger Nahrung haben.
Ein Ökosystem besteht nicht nur aus Tieren
Es ist verständlich, sich ein Ökosystem als Gruppe von Tieren vorzustellen, weil Tiere leicht zu sehen sind. Aber auch Pflanzen, Pilze, Zersetzer und unbelebte Dinge gehören dazu. Nimmt man Wasser, Boden oder Sonnenlicht aus dem Bild, verändern sich ebenfalls die Beziehungen zwischen den Lebewesen.
Verbundene Orte schützen
Wenn Menschen einen Teich, Park oder Garten pflegen, kümmern sie sich um ein Ökosystem. Sie können sauberes Wasser schützen, einige Wildpflanzen stehen lassen und nützliche Zersetzer nicht schädigen. Das hilft besser, als nur ein Lieblingstier zu unterstützen und den Ort mit seinen anderen Verbindungen zu vergessen.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…