Licht und Schatten — Kunst, 11–13 Jahre
Wie Licht Form, Richtung und Stimmung sichtbar macht. Kunst, 11–13 Jahre.
Licht macht Form sichtbar
Licht und Schatten zeigen uns, wie ein fester Gegenstand im Raum gedreht ist. Die beleuchtete Seite ist leichter zu sehen, die Schattenseite ist dunkler, und der Schlagschatten fällt auf eine andere Fläche. Zusammen können diese Veränderungen einen Kreis wie einen Ball und eine flache Szene tief wirken lassen.
Warum Schatten wichtig sind
Ohne Schatten können Gegenstände wie Aufkleber ohne Gewicht und Position wirken. Künstler brauchten eine Möglichkeit zu zeigen, woher das Licht kam, ob eine Form rund war und ob sie auf dem Boden stand. Das Studium des Lichts löst dieses Problem und kann zugleich Ruhe, Gefahr, Wärme oder Geheimnis erzeugen.
Einen Apfel schattieren
Stelle eine Lampe links neben einen roten Apfel. Zeichne zuerst den Umriss und lasse den oberen linken Bereich hell, weil er zur Lampe zeigt. Verdunkle die rechte Seite allmählich, am Rand am stärksten, und setze auf den Tisch rechts einen weichen ovalen Schatten. Lasse einen kleinen Glanzpunkt stehen, weil die glatte Schale die Lampe spiegelt.
Die Licht-und-Schatten-Falle
Ein verständlicher Fehler ist, jeden Gegenstand rechts zu schattieren, weil das beim Zeichnen eine vertraute Gewohnheit ist. Schatten haben aber keine feste Seite, sondern hängen von der Lichtquelle ab. Entscheide zuerst, woher das Licht kommt, und richte beleuchtete Seiten, Körperschatten und Schlagschatten danach aus.
Licht im Alltag
Fotografen, Filmemacher und Spielekünstler nutzen Licht und Schatten, um Aufmerksamkeit zu lenken und Stimmung zu schaffen. Ein helles Gesicht vor dunklem Hintergrund zieht den Blick an, während lange Abendschatten eine Straße ruhig oder unheimlich wirken lassen können. Auch Architekten untersuchen Sonnenlicht, um Räume und Fenster zu planen.
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