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Wasser verändert die Farbe — Kunst, 4–6

Bei Wasserfarben hilft Wasser, die Farbe über das Papier zu bewegen. Mehr oder weniger Wasser verändert, ob die Spur hell, kräftig, nass oder trocken aussieht.

Wasser lässt die Farbe fließen

Wasserfarbe ist dafür gemacht, sich mit Wasser zu verbinden. Ein nasser Pinsel nimmt die Farbe auf und lässt sie über das Papier fließen; ein trockenerer Pinsel hinterlässt eine kräftigere, kleinere Spur. Auch das Papier ist wichtig: Es nimmt etwas Wasser auf und hält die Farbe fest.

Warum man das Wasser steuert

Künstler brauchen Wasser für eine weiche Fläche, aber zu viel Wasser kann eine Pfütze bilden, die unerwünscht verläuft. Zu wenig Wasser lässt den Pinsel ruckeln und Lücken hinterlassen. Mit kontrolliertem Wasser kannst du große Himmel und kleine Einzelheiten mit derselben Farbe malen.

Male drei blaue Spuren

Nimm etwas blaue Farbe auf den Pinsel. Für die erste Spur tauchst du den Pinsel in Wasser und malst einen breiten Streifen; er sollte hell aussehen. Für die zweite nimmst du weniger Wasser und malst einen weiteren Streifen; er sollte kräftiger sein. Für die dritte Spur nimmst du einen fast trockenen Pinsel und berührst das Papier leicht.

Mehr Wasser ist nicht immer besser

Vielleicht tauchst du den Pinsel immer wieder ein, weil Wasser die Farbe leicht bewegt. Das ist verständlich, wenn sich der Pinsel trocken anfühlt, aber zu viel Wasser kann das Papier durchnässen und die Farbe verlaufen lassen. Streife den Pinsel zuerst am Rand des Bechers ab, damit einige Tropfen abfallen.

Wo das vorkommt

Du kannst diese Idee beim Malen eines hellen Himmels, einer Pfütze oder eines kleinen dunklen Fensters nutzen. Aquarellmaler verwenden unterschiedlich viel Wasser für sanfte Hintergründe und schärfere Spuren. So kann ein Bild nass, neblig oder leuchtend wirken.

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