Figuren und Geschichten im Spiel — Kunst, 4–6 Jahre
Nutze Körper, Stimme und Fantasie, um eine Figur zu werden und zu zeigen, was geschieht. Kunst, 4–6 Jahre.
Rollenspiel macht eine Geschichte sichtbar
Beim Rollenspiel stellst du eine Zeit lang jemand anderen oder etwas anderes dar. Stimme, Gesicht, Körper und gedachte Gegenstände zeigen die Figur und helfen anderen, die Geschichte zu verstehen.
Warum so tun als ob?
Geschichten wurden durch Erzählen und Spielen weitergegeben, lange bevor Bildschirme und Bücher verbreitet waren. Rollenspiel zeigt ein Ereignis, das gerade nicht passiert. Außerdem kann man sicher eine andere Sichtweise ausprobieren.
Der verlorene Teddy
Spiele eine kurze Szene mit einem verlorenen Teddy. Zuerst bist du das Kind, das unter einem Stuhl sucht und sagt: „Wo bist du?“ Dann wirst du zum still versteckten Teddy. Zum Schluss bist du wieder das Kind, findest ihn in einer Kiste und zeigst mit Gesicht und Stimme Erleichterung.
Es muss nicht echt aussehen
Manche denken, ein erfundener Baum, eine Krone oder ein Haus müsse perfekt aussehen, bevor die Geschichte beginnen kann. Das ist verständlich, denn echte Dinge haben bekannte Formen. Im Spiel kann ein Schal ein Fluss sein, wenn Gesten und Worte die Idee klar machen.
Geschichten helfen, andere zu verstehen
So zu tun als ob gibt es im Theater, Puppenspiel, bei Festen und Familienspielen. Schauspieler zeigen damit durch eine Figur ein Problem, ein Gefühl oder eine Entscheidung. Im Alltag kann das Nachspielen einer Situation helfen zu erklären, was passiert ist.
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