Puppen können eine Figur zeigen — Kunst, 4–6
Eine Puppe wird durch deine Bewegungen, deine Stimme und ihre Reaktionen zu einer Figur. Kunst, 4–6 Jahre.
Eine Puppe spielt durch dich
Eine Puppe bleibt aus Stoff, Papier oder Holz, doch deine Hand kann sie lebendig wirken lassen. Kleine Bewegungen, etwa den Kopf drehen oder einen Arm heben, zeigen, was die Figur bemerkt oder möchte. Deine Stimme und Pausen helfen dem Publikum, sich Gedanken in der Puppe vorzustellen.
Warum eine Puppe bewegen?
Mit einer Puppe kannst du eine Figur zeigen, ohne selbst ganz zu dieser Figur zu werden. Früher und heute benutzt man Puppen, wenn ein echtes Tier, ein Riese oder ein ferner Mensch nicht auf der Bühne sein kann. So wird eine erfundene Figur sichtbar, während die spielende Person teilweise verborgen bleibt.
Eine schüchterne Puppe
Zie eine Socke über deine Hand und nenne sie Pip. Halte Pips Kopf zuerst gesenkt und bewege ihn nur ganz wenig. Gib Pip dann eine leise Stimme und lass die Puppe sich hinter deiner anderen Hand verstecken. Wenn ein Freund Hallo sagt, heb den Kopf langsam und antworte leise. Bewegung, Stimme und Pause zeigen zusammen die Schüchternheit.
Schüttle sie nicht ständig
Vielleicht schüttelst du eine Puppe ständig, damit alle wissen, dass sie da ist. Das ist verständlich: Eine unbewegte Puppe kann wie ein gewöhnlicher Gegenstand aussehen. Doch dauernde Bewegung zeigt keine klare Handlung oder Stimmung. Lass sie manchmal still sein und bewege sie, wenn die Figur schaut, spricht oder reagiert.
Wo das vorkommt
Puppen gibt es im Theater, im Fernsehen, im Unterricht und bei Familienspielen. Eine Handpuppe kann eine Sicherheitsregel erklären, eine Frage stellen oder jemanden begrüßen, weil man einer Figur oft aufmerksam zuhört. Gib der Puppe eine klare Handlung, statt sie ohne Grund zu bewegen.
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