Eine Melodie kann steigen und fallen — Kunst, 4–6 Jahre
Eine Melodie ist ein Weg aus hohen und tiefen Tönen, den wir singen, spielen und behalten können.
Eine Melodie ist ein Klangweg
Wenn Töne von tief nach hoch und wieder zurück gehen, können sie eine Melodie bilden. Sie ist nicht nur ein Ton und auch kein Klangbrei, sondern eine Reihenfolge, die unsere Ohren verfolgen und behalten können.
Warum eine Melodie machen?
Menschen singen seit langer Zeit Melodien, um Gefühle zu teilen, Wörter zu behalten und eine Gruppe zu verbinden. Eine Melodie macht eine Botschaft leichter merkbar. Hohe und tiefe Töne geben der Stimme eine Form.
Drei Töne bilden
Singe drei Töne: tief, mittel und hoch. Singe sie als „do–re–mi“ und dann zurück als „mi–re–do“. Damit hast du eine kleine Melodie aus fünf Tönen gemacht. Bleibt die Reihenfolge gleich, erkennt man sie beim Wiederholen.
Laut ist nicht hoch
Man kann leicht denken, ein lauter Ton sei hoch, weil beides stark wirken kann. Doch laut beschreibt die Lautstärke, hoch die Tonhöhe. Ein leises Pfeifen kann hoch sein, eine laute Trommel tief.
Melodien helfen beim Erinnern
Melodien begegnen dir in Wiegenliedern, Liedern, Werbung und beim Klingelton eines Telefons. Einige geordnete Töne können ein Lied oder Signal ankündigen. Das klappt, weil das Ohr den Weg erkennt, nicht nur einzelne Töne.
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