Gemeinsam Kunst machen — Kunst, 4–6
Wenn mehrere Menschen ein Kunstwerk machen, verbinden sie Ideen, Entscheidungen und Handlungen.
Idee
Zusammenarbeiten bedeutet, ein Kunstwerk mit anderen zu machen. Jeder kann einen anderen Teil hinzufügen, oder ihr entscheidet gemeinsam, was jeder Teil tun soll. Das fertige Werk gehört der Gruppe, nicht nur der Person, die es zuerst berührt hat.
Warum
Eine Person kann ein großes Wandbild, eine Aufführung oder ein Modell nicht immer allein schaffen. Gemeinsames Arbeiten löst dieses Problem und verbindet außerdem verschiedene Ideen. Künstlergruppen gestalten schon lange gemeinsame Werke, von Wänden bis zu Aufführungen.
Beispiel
Drei Kinder gestalten einen Papiergarten. Zuerst einigen sie sich auf einen blauen Hintergrund. Eines schneidet drei Blumen aus, ein anderes zeichnet Stiele und Blätter, das dritte fügt fünf Insekten hinzu. Sie legen alles aus, besprechen Änderungen und kleben erst nach der Einigung.
Typischer Fehler
Ein verständlicher Fehler ist, jeden Teil genau nach der eigenen Idee gestalten zu wollen. Weil dir das Werk wichtig ist, kann es riskant wirken, den Teil eines anderen zu ändern. Hör in der Gruppe zuerst zu, erkläre deinen Grund und findet eine Lösung für mehrere Ideen.
Im Alltag
Gemeinsame Kunst findest du bei Schulwandbildern, Theaterstücken, Bands, Tänzen und öffentlichen Feiern. Einer plant vielleicht, jemand anderes baut und eine dritte Person tritt auf. Wer Arbeiten verbinden kann, schafft Aufgaben, die für zwei Hände zu groß oder zu vielfältig sind.
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