MyLeoNes™

Ein Standbild zeigt einen Moment — Kunst, 4–6

Im Theater können Körper stillstehen, damit eine Szene ohne Worte klar wird. Kunst, 4–6 Jahre.

Was ein Standbild ist

Ein Standbild ist ein Moment im Theater, in dem alle stehen bleiben wie Menschen auf einem Foto. Die Darstellenden behalten eine Haltung, einen Gesichtsausdruck und eine Blickrichtung, um zu zeigen, was passiert. Die Szene kann ohne Worte einen Ort, ein Problem oder ein Gefühl zeigen.

Warum die Handlung angehalten wird

Wenn eine Geschichte schnell abläuft, können wichtige Einzelheiten verschwinden, bevor das Publikum sie bemerkt. Ein Standbild hält einen Moment fest und gibt allen Zeit zum Schauen und Verstehen. Schon lange nutzen Menschen gestellte Szenen in Theater und Bildern, weil ein Körper eine Idee ebenso zeigen kann wie Worte.

Mache ein Standbild von einem Markt

Wähle die Idee: „Jemand hat auf dem Markt einen roten Apfel verloren.“ Eine Person spielt den besorgten Käufer und zeigt nach unten; eine andere spielt den Verkäufer und hält einen Korb hin; eine dritte sucht scheinbar. Zähle bis drei und bleib stehen. Wer zuschaut, sollte das Problem an den Haltungen erkennen.

Stillstehen heisst nicht schlaff sein

Du denkst vielleicht, Stillstehen bedeute, die Arme hängen zu lassen und keinen Gesichtsausdruck zu zeigen, weil echte Fotos sich nicht bewegen. Ein gutes Standbild macht die Handlung aber in der Haltung sichtbar. Zeige mit Händen, Gesicht und Körper, was du gerade getan hast.

Standbilder ausserhalb des Unterrichts

Ein Standbild kann Schauspielenden beim Proben und einer Gruppe beim Planen des nächsten Teils einer Geschichte helfen. Du siehst solche Haltungen auch auf Fotos, Plakaten, in Ausstellungen oder bei einem Spiel, in dem alle auf ein Zeichen stehen bleiben. Die Haltung gibt einen schnellen Hinweis auf den Moment.

Weiter erkunden

Andere Sprachen

MyLeoNes™ wird geladen…