Gesichter können Gefühle zeigen — Kunst, 4–6
Beim Zeichnen und im Theater kann eine kleine Veränderung im Gesicht etwas über eine Figur erzählen. Augen, Augenbrauen und Mund geben gemeinsam Hinweise.
Gesichter geben Hinweise
Ein Gesicht kann uns helfen zu erraten, was eine Figur vielleicht fühlt. Hochgezogene Augenbrauen können Überraschung zeigen, ein nach unten gezogener Mund Traurigkeit und ein breites Lächeln Freude. Wir lesen das ganze Gesicht gemeinsam, nicht nur einen Teil.
Warum Gesichtsausdrücke verwenden?
Ein Bild oder eine Aufführung kann eine Figur nicht immer mit Worten erklären. Ein Gesicht gibt dem Publikum schnell einen Hinweis darauf, was in ihr vorgeht. Schauspieler und Künstler nutzen es, weil ein Blick verstanden werden kann, bevor jemand spricht.
Zeichne drei verschiedene Gesichtsausdrücke
Zeichne drei ovale Gesichter mit denselben Augen und derselben Nase. Hebe beim ersten die Augenbrauen und öffne den Mund: überrascht. Neige beim zweiten die Brauen und ziehe den Mund nach unten: traurig. Senke beim dritten die Brauen und presse die Lippen zusammen: wütend oder besorgt.
Ein Blick kann mehr als eine Bedeutung haben
Du denkst vielleicht, jedes Lächeln bedeute, dass eine Figur glücklich ist. Das ist verständlich, weil Lächeln oft Freude zeigt. Doch eine Figur kann lächeln, weil sie nervös oder höflich ist oder ein Gefühl versteckt; nutze die Geschichte und das ganze Gesicht als Hinweise.
Gesichter in Kunst und Alltag
Illustratoren nutzen Gesichter, damit du einer Geschichte folgen kannst, und Darsteller nutzen sie, wenn Worte zu weit entfernt sind. Du kannst bei einem stillen Spiel einen deutlichen Gesichtsausdruck ausprobieren oder ihn in eine Zeichnung einbauen. Frage danach, welche Hinweise jemand anderes bemerkt hat, denn ein Blick kann verschieden verstanden werden.
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