Vorne und hinten in einem Bild — Kunst, 4–6 Jahre
Künstler setzen Dinge nach vorne oder nach hinten, um ihren Ort zu zeigen. Kunst, 4–6 Jahre.
Dinge können vorne oder hinten sein
In einem Bild kann ein Gegenstand nahe am unteren Rand nah wirken, ein höherer dagegen weiter weg. Wenn ein Ding einen Teil eines anderen verdeckt, erkennen wir, dass es vorne ist. Künstler nutzen solche Hinweise, um einen Ort auf einer flachen Seite zu zeigen.
Warum das hilft
Eine Zeichnung ist flach, soll aber vielleicht ein ganzes Zimmer, einen Garten oder eine Straße zeigen. Ohne vorne und hinten könnte alles in einer einzigen Reihe stehen. Eine geschickte Anordnung hilft zu erkennen, wie der Raum aussieht und was näher ist.
Eine Katze im Garten
Zeichne eine große Katze nahe am unteren Rand. Zeichne dahinter einen kleineren Baum, sodass die Katze den unteren Stamm verdeckt. Setze weiter oben ein kleines Haus dazu. Der verdeckte Stamm und die Größen zeigen: Die Katze ist nah, der Baum dahinter und das Haus weiter weg.
Weiter oben heißt nicht am Himmel
Bei einer ersten Zeichnung setzt man oft alles unten hin, weil dort die Dinge auf dem Boden stehen. Vielleicht möchte man einen fernen Baum ganz oben einzeichnen, als würde er fliegen. In einem Bild kann eine höhere Stelle aber einfach zeigen, dass etwas weiter weg ist.
Karten, Bücher und Fotos
Bilderbuchzeichner nutzen vorne und hinten, damit wir einer Szene folgen können. Auf einer Karte oder in einem Foto kann ein Gegenstand einen anderen teilweise verdecken und zeigen, was näher ist. So verstehen wir auch ein volles Bild, ohne die Orte der Dinge zu verlieren.
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