Aquarelllasuren — Kunst, 7–10
Bei einer Lasur verteilst du verdünnte Farbe auf dem Papier, sodass eine große Fläche weich und gleichmäßig gefärbt wird.
Was eine Lasur macht
Eine Aquarelllasur ist eine dünne Farbschicht mit viel Wasser. Du führst sie über das Papier, solange sie noch nass ist, und sie hinterlässt eine große, zarte Farbfläche. Eine Lasur kann wie Himmel, Nebel, Wasser oder eine helle Wand wirken.
Warum Künstler Lasuren verwenden
Eine große Fläche mit dicken Pinselstrichen zu malen kann fleckig oder zu dunkel werden. Künstler brauchten eine schnelle, leichte Art, Papier zu bedecken und dabei Luft und Licht zu zeigen. Wasser lässt die Farbe weiter laufen und gibt dir Kontrolle über ihre Stärke.
Einen blauen Himmel malen
Gib etwas blaue Farbe auf deine Palette und füge drei Pinsel Wasser hinzu. Befeuchte einen Papierstreifen und ziehe das Blau mit überlappenden Strichen von einer Seite zur anderen. Unten gibst du noch einen Pinsel Wasser dazu, damit der Himmel nach unten heller wird.
Der zu trockene Pinsel
Ein häufiger Fehler ist, eine Lasur mit einem fast trockenen Pinsel zu verteilen. Das wirkt vernünftig, weil weniger Wasser leichter zu kontrollieren scheint, doch die Farbe läuft nicht weiter und hinterlässt Streifen oder harte Ränder. Gib dann Wasser dazu und glätte den Rand, bevor er trocknet.
Lasuren außerhalb der Übung
Illustratoren verwenden Lasuren für Himmel, ferne Hügel und weiche Hintergründe in Büchern. Designer können sie nutzen, um eine Farbe vor einem Plakat oder einer Karte zu testen. Die Technik passt, wenn eine Fläche leicht statt fest und schwer wirken soll.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…